Und soll jetzt auch noch eine Statue bekommen

Dürfen wir vorstellen: Das ist Roger. Er ist zwei Meter groß, 90 Kilo schwer – und das vermutlich durchtrainierteste Känguru der Welt. 

Rogers Muskelberge haben ihn weit über den australischen Kontinent hinaus berühmt gemacht. Seine Heimatstadt Alice Springs will ihm nun ein Denkmal errichten. In Lebensgröße.

Roger lebt in einem Känguru-Park im Herzen Australiens. Parkbesitzer und Känguru-Guru Chris Barns sagt: "Roger ist echt!" (SPIEGEL ONLINE) Weder Photoshop, noch Doping oder eine besondere Ernährungsweise würden hinter seinen Muckis stecken. 

Einzig und allein Rogers spezielles "Känguru-Fitness-Programm" sei dafür verantwortlich: "Känguru-Männer müssen permanent kämpfen, um die Gunst der weiblichen Kängurus zu gewinnen. Sie ringen, sie stoßen sich, sie versuchen, sich umzuschubsen", sagt Barns. "Deshalb entwickeln sie mit dem Alter einfach sehr kräftige Muskeln im Oberkörper."

Rogers Lieblingsbeschäftigung: Seinen Futtereimer zerquetschen.

Barns fand Roger 2006 als Junges auf einem australischen Highway: "Seine Mutter war von einem Auto überfahren worden. Roger hatte im Beutel überlebt, damals war er vier Monate alt." Er nahm das kleine Känguru mit in seine Aufzuchtstation und päppelte es mit Wombaroo-Milch, die speziell für die Aufzucht von Wombats und Kängurus entwickelt wurde.

Mittlerweile muss sich Barns vor seinem Zögling in Acht nehmen. Denn Roger boxt – nicht nur andere Kängurus, sondern gelegentlich auch seinen Pfleger: "Ich habe schon einige Narben, weil er mir eine runtergehauen hat. Am Kopf, an der Leiste, an den Beinen. Und Wegrennen ist auch keine Option: Roger wird bis zu 65 Kilometer in der Stunde schnell." 

Alles Roger! So lebt der Muskelprotz in Australien:
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Roger ist inzwischen zwölf Jahre alt und mit dem Alter etwas ruhiger geworden. Die Australier finden: Es ist Zeit, dem Känguru-Opa ein Denkmal zu errichten.


Gerechtigkeit

Trump Gesetz zur Religionsfreiheit wird viele unfreier machen

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag ein Dekret zur Stärkung der Religionsfreiheit und freien Meinungsäußerung unterzeichnet (hier bei whitehouse.gov). Das Datum war nicht zufällig gewählt – am 4. Mai wird in den USA der "Nationale Tag des Gebets" gefeiert. 

Trump lud christliche, jüdische und muslimische Vertreter ins Weiße Haus und lobte seine Initiative. "Wir geben den Kirchen ihre Stimmen zurück!", sagte er bei der Unterzeichnung des Dekrets ("The Atlantic").