Hier erklärt sie, warum wir durch Bücher zu besseren Menschen werden.

Ihr Instagram-Account zeigt, wie die perfekte Bibliothek für Millenials aussähe: Elizabeth Sagan fotografiert sich seit etwa zwei Jahren für ihre Follower zusammen mit Büchern. Dabei macht die ehemalige Jurastudentin keine Selfies, sondern aufwendige Fotografien, in denen sie sich gemeinsam mit Romanen inszeniert. 

Elizabeth hat uns erzählt, warum uns Bücher zu besseren Menschen machen, wie sie ihre Liebe zum Lesen entdeckt hat und welchen Roman jeder von uns gelesen haben sollte. 

Instagram @elizabeth_sagan

Warum liest du so viel?

"Meine Liebe zu Büchern habe ich eigentlich erst vor drei Jahren wiederentdeckt, als ich noch die Uni besucht habe. Früher zwang mein Vater mich mehr oder weniger zum Lesen. Nachdem ich selbstständig anfing, Romane zu lesen, hatte ich ein Schlüsselerlebnis mit dem Buch 'Magyk' von Angie Sage: Auf dem Cover war das Bild einer Schlange zu sehen, die ihren eigenen Schwanz auffrisst. Das hat mich so fasziniert, dass ich fast jedes Buch gelesen habe, das ich in die Finger bekam."

Warum hast du begonnen, deine Bücher auf Instagram zu posten? 

"Als Jurastudentin nahm ich mir vor, nur noch 'ernsthafte' Bücher zu lesen. Aber ich habe über die Jahre gemerkt, dass mich das zu einer Person machte, die ich nicht sein wollte. Ich fühlte mich unkreativ, nutzlos und langweilig. Also habe ich langsam wieder begonnen, Romane zu lesen. Nach den ganzen Jahren ernster Literatur hatte ich überhaupt keine Ahnung mehr, welche neuen Bücher erschienen sind. Also habe ich auf Instagram nach Empfehlungen gesucht und selbst angefangen, zu posten."

Instagram @elizabeth_sagan

Wie entstehen deine Bilder?

"Fast alle meine Bilder entstehen gemeinsam mit James Trevino, der auch ein "Bookstagrammer" ist. Wir treffen uns einmal im Monat, um uns gegenseitig mit den Büchern zu fotografieren – für manche Bilder brauchen wir natürlich Photoshop. Ich habe auch nicht alle Romane, die auf den Fotos zu sehen sind, gelesen – die meisten Bücher stammen von James. Ich selbst lese fast nur noch E-Books."

Woher hast du die Ideen für deine Fotografien?

"Die Bücher, die ich lese, sind eine große Inspiration – meine Kreativität kommt aus den Geschichten. Ich habe mich schon als Hela, Wonder Woman, Supergirl oder Kentaur inszeniert."

Instagram @james_trevino

Du findest, wir alle sollten mehr lesen. Warum?

"Für mich ist der größte Nutzen, den ich aus Büchern ziehe, Einfühlungsvermögen: Bücher ermöglichen es uns, das Leid und die Gefühle anderer Menschen nachzuvollziehen."     

Was ist für dich der Roman, den jeder von uns gelesen haben sollte? 

"Tausend strahlende Sonnen" von Khaled Hosseini.  Diese herzzerreißende Geschichte nimmt einen wirklich mit. Und ich bin überzeugt davon, dass Bücher dich mitreißen müssen, um dich als Person zu verändern."

Instagram @elizabeth_sagan

#nofilter

Werbeplakate, Fitness-Accounts, die Instagram-Storys von Khloé Kardashian: Ist hier eigentlich noch irgendwas echt? Unsere Fotoserie #nofilter zeigt Menschen, ohne großes Marketing und mit realistischen Problemen. Hier gibt es Bilder und Illustrationen, die wichtige Fragen stellen.

Noch mehr Bilder von Elizabeth Sagan gibt es hier: 

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Streaming

Die Telekom hat eine Serie produziert. So gut ist "Deutsch-Les-Landes"

Der alleinerziehende Manfred lebt mit Teenie-Sohn Dominik im beschaulichen Bayern. Als er zu einer außerordentlichen Konferenz in die Firma beordert wird, spekuliert Manfred schon auf eine Beförderung in die Geschäftsführung – doch der exzentrische Firmenchef Jäger hat andere Pläne: Der Unternehmer hat kurzerhand Teile des verschlafenen französischen Örtchens Jiscalosse aufgekauft. Genau dorthin verlegt er jetzt Manfreds gesamte Abteilung.

So startet "Deutsch-Les-Landes", die erste Serien-Produktion der Telekom für den eigenen Streamingdienst Magenta TV. Manfred, gespielt von "Stromberg"-Star Christoph Maria Herbst, ist von der plötzlichen Zwangsversetzung alles andere als begeistert. Aber auch die Franzosen sind überrumpelt: 200 Deutsche in ihrem idyllischen Dörfchen? Das kann doch nicht gut gehen! Es folgt ein erwartbarer Clash der nicht immer kompatiblen Kulturen.