Bild: The Amplifier Foundation

Vor neun Jahren hat der Designer Shepard Fairey ein Plakat entworfen, das wie kein zweites das Image des ersten schwarzen US-Präsidenten auf den Punkt gebracht hat. "Hope" zeigte Barack Obama als Ikone, das Motiv wurde dutzendfach kopiert.

(Bild: Getty Images)

Am Freitag wird Donald Trump als neuer US-Präsident eingeschworen, Obama tritt nach zwei Amtszeiten ab. Und Fairey hatte wieder eine Designidee. Zum "Inauguration Day", so wird der Tag der Amtseinführung in den USA genannt, gibt es nicht nur ein Plakat – sondern eine ganze Serie.

Die Fotos sind ein starkes Signal für ein liberales, weltoffenes Amerika:
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Gemeinsam ergeben die Bilder eine Collage von US-Bürger mit unterschiedlichem ethnischem Hintergrund. Die Serie heißt "We the People" – wie der erste Satz der US-Verfassung. Fairley und 17 weitere Künstler wollten bewusst keine Politiker zeigen, um deutlich zu machen, auf wen es in einer Demokratie eigentlich ankommt. Es passt zu dem, was Obama in seiner Abschiedsrede der US-Bevölkerung mit auf den Weg gab (bento).

"We the People" wird von einer Nonprofit-Organisation herausgegeben und soll ein Zeichen gegen "Hass, Angst und offenen Rassismus" sein (The Amplifier Foundation).

Auch eine Kickstarter-Kampagne wurde gestartet. Ihr Ziel: Die Plakate am Inauguration Day als Anzeigen in der "Washington Post" drucken. Da Washington selbst weiträumig abgesperrt wird, ist das Aufhängen von Bannern vielerorts unmöglich. Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind 1,3 Millionen Dollar zusammengekommen. Auch beim "Women's March" am Samstag, einem Protestlauf für Frauenrechte, sollen die Plakate gezeigt werden.

Neben der Kampagne gibt es ein Versprechen an die Bürger:

Die Menschen in der Hauptstadt und überall im Land können die Plakate in den Straßen tragen, in die Fenster hängen und an Wände kleben.
Hier könnt ihr euch hochauflösende Versionen der Plakate herunterladen.

Ganz ohne Donald Trump kommt Designer Fairey übrigens doch nicht aus. Dieses Cover hat er vor einiger Zeit für Franz Ferdinands Song "Demagogue" entworfen:


Haha

Patrick Stewart hat die wohl beschissenste Rolle im neuen Emoji Movie

Falls du noch nicht wusstest oder schon wieder verdrängt hast: Es gibt bald "The Emoji Movie". Ja richtig, einen Animationsfilm über bunte Textersatzbildchen. Der Film kommt im August in die Kinos, viele Plot-Details sind noch nicht bekannt.

Außer diesem: Sony hat jetzt verkündet, welchem Emoji "Star Trek"-Legende Patrick Stewart seine Stimme leihen wird. Ihr wisst schon, der Patrick Stewart, Mitglied im Royal Shakespeare Company und Träger des Most Excellent Order of the British Empire!