Bild: dpa / Jörg Carstensen
Holzmarkt, warum kommt mir der Name bekannt vor? 

2010 schloss die Berliner Bar 25, eine Mischung aus Techno-Nachtclub, Open-Air und selbstgezimmerten Fort. Nach wochenlangen Protesten gegen die Schließung und für die Verlängerung des Pachtvertrags feierte die Community eine fünf Tage andauernde Party, um danach den Platz an der Spree zu räumen. Doch Montag, am 1. Mai, wurde dort mit einer großen Einweihungsparty der Holzmarkt 25 eröffnet.

Was war passiert?

Nach der Vertreibung der Bar 25 sollte das 12.000 Quadratmeter große Gelände eigentlich an internationale Investoren vergeben werden – zum Bau von Glas-und-Stahl-Neubauten, Luxus-Appartments, Hotels und Büroräumen. 

Als die Verhandlungen mit der Stadt Berlin ins Stocken gerieten, griff ein unerwarteter Dritter zu: Der Schweizer Pensionsfonds "Abendrot", hervorgegangen aus der Anti-Atomkraft-Bewegung. Für etwa 10 Millionen Euro kauften die Schweizer der Stadt das Land ab – und verpachten es nun zurück an Berlins Hippie- und Kreativ-Szene. 

So schön war die Eröffnung: 
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Warum ist der Holzmarkt etwas Besonderes? 

Die Idee hinter dem Projekt: Alle Beteiligten, egal, wie viel Geld sie investierten, haben die gleichen Rechte. Etwa 300 Menschen arbeiten auf dem Gelände, in Restaurants und Kitas, als Performance-Künstler, Chiropraktiker oder Bäcker. Und jeder hilft sich gegenseitig: "Wenn eines der Geschäfte hier Probleme hat, helfen die anderem ihm aus", sagt Juval Diezinger im Interview mit dem britischen "Guardian"

Der Holzmarkt soll sich selbst versorgen können. Die Beteiligten bekommen in der Kantine günstiges Mittagessen, abends wird sie zu einem hochklassigen Restaurant mit einem im dänischen Sterne-Restaurant "Noma" ausgebildeten Chefkoch. Verletzt sich ein Künstler, wird er vor Ort behandelt, die Kinder werden betreut. Es ist ein Mikrokosmos mit viel Freiraum und Gemeinschaft für die Kreativen. 

Was könnte schiefgehen? 

Neben der körperlichen Arbeit und Herzblut steckt viel Geld im Holzmarkt. So schön die Idee ist: Am Ende, muss Geld reinkommen, um das Projekt am Laufen zu halten und die Investitionskosten wieder rein zu bekommen. 

Auch das Publikum in Berlin könnte zum Problem werden, wie der "Guardian" am Beispiel des Berliner RAW erklärt: Mit den internationalen Junggesellenabschieden, denen mehr am Suff und weniger an der Kultur liegt, zogen dort auch Taschendiebe und Drogendealer ein. 

Wir haben Paare frühmorgens in Berlin rund um den Club der Visionäre getroffen und gefragt: Wo geht's jetzt hin?
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Haha

Das sind die wohl nerdigsten Sextoys aller Zeiten
Ja, eines heißt "The Destroyer".

Die Namen legen es ja beinahe darauf an: Star-Lord? Rocket? Drax, the Destroyer? Die Mitglieder der "Guardians of the Galaxy" klingen so, wie Menschen mit kindlichem Humor Dildos und Anal-Plugs betiteln würden. Nun hat einer genau das mit dem intergalaktischen Heldenteam getan – nämlich das Team von Geeky Sex Toys.

Die Spielzeughersteller haben bereits die "Anal Rangers" und "Pokémoan" kreiert, zum Kinostart der Guardians gibt es nun auch Weltraum-Sextoys.