Bild: Pete Majarich
Aber erkennst du sie auch?

Filmplakate sehen eigentlich immer gleich aus. Frauen werden meist auf ihre Körper reduziert (bento) und Männer stehen breitbeinig in Heldenpose da (bento). So richtige Kunstwerke sind die Poster nur selten. Das wollte der Designer Pete Majarich aus Sydney ändern.

2016 hat der daher jeden Tag ein Filmplakat neu interpretiert – 365 Tage lang.

Dafür spielte er vor allem mit Schriftarten, viele Inhalte reduzierte er auf das Nötigste. Seine Werke zeigen: Die Story eines Blockbusters passt manchmal in eine simple Grafik. Auf Instagram lud Pete die Fotos unter dem Hashtag #amovieposteraday hoch, die komplette Kollektion gibt es auf Tumblr.

Von "Titanic" bis "Django Unchained" – das sind die besten Plakate von Pete:
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Pete ging es in erster Linie darum, täglich kreativ zu werden, anstatt rumzusitzen und auf Inspiration zu warten. Durch den selbst auferlegten Zwang, jeden Tag ein Plakat zu entwerfen, hörte Pete auf mit dem Grübeln und schuf einfach Ergebnisse.

Alle Poster seiner Challenge hat er auf Vimeo zusammengefasst. 

Für seine Werke ließ sich Pete von den Originalplakaten und der Inhaltsangabe der Filme inspirieren. Ob er sich alle Blockbuster tatsächlich angesehen hat, verrät er nicht. Aber er habe gelernt, Filme als Kunstart sehr viel mehr zu schätzen.

Nicht alle der Kunstwerke sind übrigens auf den ersten Blick zu erkennen. Manche hat der Designer bewusst kryptisch gehalten – den Witz der Poster versteht nur, wer die Handlung kennt. 

"Der Pate" bebilderte er zum Beispiel mit einem Pferd und einer Schnittlinie, "The Shining" versteckt sich als Schriftsatz in einem gigantischen Labyrinth.

Wir haben noch ein paar Poster rausgesucht und den Titel wegretuschiert. Kannst du trotzdem erraten, um welchen Film es sich handelt?

Style

Es gibt kein Entkommen: Diese Geschäfte gehören alle zu H&M
Und jetzt auch noch neu dabei: Arket

Wir denken, wir gehen in eine individuelle Boutique – und dabei ist es doch wieder H&M: An fast jeder Straßenecke in Deutschlands beliebtesten Einkaufsstraßen befindet sich ein Store, der zum schwedischen Konzern gehört: Cos, Monki, Weekday, & Other Stories, Cheap Monday und H&M Home (hier ist es wieder offensichtlich).

Und damit nicht genug, in diesem Jahr kommt noch ein Konzept dazu.