Bild: Matt Lassen

Was war der Hipster", fragten sich Ostküsten-Intellektuelle bereits vor sechs Jahren und gaben einen gleichnamigen Sammelband heraus. Reicht es schon, Dosenbier zu trinken und ironisch Mom-Jeans zu tragen? Oder geht es darum, einfach mehr Geschmack zu haben als alle anderen? Ist der Hipster einfach nur besserwisserischer Konsument?

Die Hipster sind jedenfalls immer noch nicht Geschichte, im Gegenteil: Die Hipsterisierung geht weiter. An jeder Ecke gibt es nun Veggie-Burgerläden, in denen tätowierte Frauen und Männer am Grill stehen und nachhaltiges Fastfood zu Craftbeer servieren. Boyfriend-Jeans sind Mainstream, aktuell in Kombination mit weißen oder silberfarbenen Turnschuhen.

Die Zeitschrift "Neon", lange Jahre Sprachrohr einer ganzen Generation, hat sich gerade als Hipster-Merkblatt neu erfunden, mit Tipps für den besten Filterkaffee. Heute sind wir alle Hipster, das Internet bringt den erlesenen Geschmack binnen Sekunden von Brooklyn und Detroit bis nach Hannover und Kassel. Hipster: the new normal.

Klar, dass nicht nur wir, sondern auch unsere Comic-Helden ein Hipster-Upgrade nötig haben. Matt Lasse, der sonst für "Mad" zeichnet, hat sich diverse Helden von Popeye über Schlumpfine bis zu Futuramas Leela vorgenommen – und sie hipsterisiert.

Hier ist die Fotostrecke:
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So werden aus den knallbunten Comichelden ganz normale Leute.

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Gerechtigkeit

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