Eine Stunde arbeitet der Vater an einer Brottüte, verziert sie mit einem Superheld, Monster oder Tier. 400 Tüten hat er schon bemalt. Dominick Cabalo arbeitet als Grafiker in der Unterhaltungsindustrie – und er will seinem Sohn Nicholas mit der Tütenkunst helfen, in der Schule besser klar zu kommen.

Wie das?

Nicholas nimmt die Tüten als Lunch Bags mit zur Schule. Sie sollen ihm helfen, neue Freunde kennenzulernen. "Obwohl er Freunde hat, ist er ziemlich schüchtern", sagt der Vater. "Also begann ich mit dem Bemalen, um das Eis zu brechen und damit er leichter ins Gespräch kommt."

Das kommt gut an:

"Wenn ich das sehe, würde ich auch gerne so gut zeichnen können", kommentieren seine Fans auf imgur. Und das Engagement des kreativen Dads scheint sich zu lohnen: "Nicholas ist total aus sich raus gekommen", schreibt Dominick auf Imgur.

Dominick und Nicholas leben in Los Angeles, Kalifornien. Das passt: Die Idee für die Zeichnungen bekommen die beiden aus Film und Fernsehen. Alles, was sie dort sehen, landet früher oder später auf einer Tüte, sagt Dominick. Die Trolle und Orks aus Herr der Ringe zum Beispiel, genauso wie Superman und Batman.

Seht selbst:
Papa Dominick bemalt seit 3 Jahren die Lunch-Tüten für seinen Sohn Nicholas.
Die sollen Nicholas helfen, Freunde in der Schule zu finden und das Eis schnell zu brechen.
Eine große Inspiration für die beiden sind Filme und TV. Oft auf den Tüten: Superhelden.
...oder auch Monster:
Zu bestimmten Themen gibt es schon mal ganze Serien:
...oder mehrere Tüten, die erst zusammen ein großes Ganzes ergeben:
"Frühstück mag die wichtigsten Mahlzeit am Tag sein. Das Mittagessen ist bei uns jedenfalls die Kreativste!"
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Manchmal malt Dominick auch eigene Charaktere, die sich auf Witze zwischen den Beiden beziehen. "Die Kinder mögen aber lieber die Bekannten, über die sie reden können."

Frühstück mag die wichtigsten Mahlzeit am Tag sein. Das Mittagessen ist bei uns jedenfalls die Kreativste!
Dominick Cabalo

Bei aller Liebe: Brottüten bleiben Gebrauchsgegenstände, das weiß auch Dominick. "Ich versuche, nicht zu viel Zeit zu investieren. Es kann immer passieren, dass die Tüte während des Tages kaputt geht." Immerhin: Auf die Motive, die Nicholas besonders mag, passe er besser auf. Die Tüten kommen dann heil wieder zurück.

Wir finden: Es sollte mehr solcher Väter geben!


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