Bild: Aditya Aryanto

Der Mensch guckt gerne Tiere. Und der Mensch mag Ordnung. Das passt naturgemäß eher nicht zusammen: Wildnis hier, Ikea-Regal da. Aber zum Glück gibt es Aditya Aryanto. Der 20-jährige Grafikdesigner aus Indonesien photoshopt Tiere zu Würfeln – eine flauschige Katze sieht plötzlich wie ein Minecraft-Wesen aus, ein Pinguin wird auf eine Kastenform reduziert.

Das klingt seltsam – sieht aber auch seltsam gut aus:
1/12

Für seine Arbeit benutzt Aditya die sogenannte Verflüssiger-Funktion, sagt er bento. Grafikdesigner glätten damit meist die Taillen von Models, um sie auf Magazin-Covern schlanker und – im Endeffekt – unnatürlicher zu machen. "Das ist auch genau das, was ich bei meinem Job für Zeitschriften immer tun muss." Aditya kehrt die Funktion um und treibt sie damit auf die Spitze:

Mit dem Verflüssiger wird alles eckiger, natürliche Schönheit wird hinterfragt.

"Ich war viel auf Instagram unterwegs, um meinen eigenen Stil zu entwickeln", sagt Aditya. Kreativität sei nichts, was man einfach so lernen kann, schlechte Ideen – oder zumindest schlechte Umsetzungen passieren immer wieder. Aditya hat daher einen einfachen Tipp:

"Keine Angst vor Hässlichkeit. Am Ende kommt immer Kunst heraus."

Streaming

Es gibt neue Infos zur "Making a Murderer"-Fortsetzung

Im Dezember 2015 wurde die erste Staffel von "Making a Murderer" bei Netflix veröffentlicht. Eine zweite Staffel wurde im vergangenen Jahr bereits angekündigt, jedoch ohne einen konkreten Termin. Neue Entwicklung zu dem Fall gab es im November 2016, als ein Richter anordnete, Brendan Dassey sofort freizulassen (bento).

Netflix hingegen hält sich mit Informationen zur zweiten Staffel zurück.