An der Ladenkasse können wir jetzt mit dem Smartphone bezahlen. Praktisch, denn wir gehen sowieso kaum noch ohne unser Handy aus dem Haus und haben damit immer ein Zahlungsmittel in der Tasche. Mit einer Bewegung an der Kasse und einem „Piep“ des Terminals ist alles erledigt. Das ist auf jeden Fall schneller als die lästige Kleingeldsuche und geht auch im Auslandsurlaub.

 Als Standard für das mobile Bezahlen hat sich weltweit die Nahfunktechnologie (NFC) durchgesetzt, die auch bei kontaktlosen Kartenzahlungen mit Visa zum Einsatz kommt. In Deutschland sind für das kontaktlose mobile Bezahlen bereits Angebote verschiedener Banken auf dem Markt und weitere Anbieter werden in den kommenden Monaten folgen. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Mobile-Payment-Trend? Wie sicher ist das Ganze? Wo und wie funktioniert es – und wie nicht? Wir klären die größten Mythen rund um das Bezahlen mit dem Smartphone auf.

Mythos 1: "Mobiles Bezahlen ist unsicher"

Falsch! Kontaktloses mobiles Bezahlen ist genauso sicher wie das "normale" Zahlen per Karte. Das Smartphone wird nur zum neuen Portemonnaie, in dem die Bezahlkarte virtuell hinterlegt wird. Bei Lösungen wie Google Pay wird dabei nicht die echte Kartennummer gespeichert, sondern nur eine von Visa generierte Nummer, ein so genannter Token, der nirgendwo aufgedruckt oder auslesbar ist. Dieser Token ist an das Gerät gebunden und kann nur für das kontaktlose Bezahlen mit genau diesem Smartphone verwendet werden. 

Mythos 2: "Beim mobilen Bezahlen landen meine persönlichen Daten beim Händler"

Wenn du mit einer hinterlegten Visa Karte mobil bezahlst, werden nur die Zahlungsdaten an das Lesegerät übermittelt. Persönliche Daten, wie z. B. dein Name, werden nicht gesendet. Nicht einmal Visa kennt deine persönlichen Daten: Sie sind nur deiner Bank bekannt, bei der du das Kartenkonto eröffnet hast.

Mythos 3: "Bei Diebstahl oder Betrug bleibe ich auf den Kosten sitzen"

An diesem Mythos ist nichts dran: Du bist durch die geltenden Haftungsregeln der kartenausgebenden Banken geschützt und stehst damit sogar besser da als mit Bargeld! Egal, ob du dein Smartphone mit hinterlegter Visa Karte verlierst, es dir gestohlen wird oder Betrüger ihre Finger im Spiel hatten. Visa hat die Haftungsobergrenze für Karteninhaber auf 0,- € gesenkt, so dass du auch keine Selbstbeteiligung hast. Du musst nicht für Schäden haften, wenn du unschuldig Opfer von Betrug wirst, und erhältst in der Regel dein Geld zurück – gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der kartenausgebenden Bank.

 Tipp: Melde den Verlust deines Telefons, wenn du Zahlungsdaten hinterlegt hast, sofort der Bank, die deine Karte ausgegeben hat. Das reicht für die Rückerstattung eines etwaigen Schadens aus. Nur wenn du deiner Sorgfaltspflicht nicht nachkommst und grob fahrlässig handelst, haftest du selbst.

Mythos 4: "Es wird dauern, bis ich überall mit Google Pay & Co. zahlen kann"

Das stimmt nicht so ganz: Ob Google Pay, Samsung Pay oder Apple Pay, Armband, Bezahlring oder eine Fitness-Uhr von Fitbit oder Garmin: Bezahlt wird weiterhin mit der Visa Karte! Nur liegt diese nicht mehr nur im echten Portemonnaie, sondern in digitaler Form auch in anderen Geräten.

Und die Zahlung funktioniert bei jedem Händler, der kontaktlose Visa Zahlungen akzeptiert; erkennen kannst du das am Funkwellen-Symbol. Aktuell sind das zum Beispiel die großen Supermarktketten und Discounter, Drogerien etc. Bis Ende des Jahres sind in Deutschland 80 Prozent aller Kassen soweit. 

 Mythos 5: "Wenn ich mein Smartphone verliere, muss ich eine neue Karte beantragen"

Falsch! Statt der echten Kartendaten, werden auf dem Gerät nur Bezahl-Tokens gespeichert. Wenn du dein Smartphone also verlierst, gehen die echten Kartendaten nicht mit verloren. Ein Anruf bei der Bank reicht und der Token für das Handy wird deaktiviert, ohne dass die Bank die Karte sperren oder neu ausstellen muss. Du kannst mit derselben Karte also parallel weiter sicher über deine anderen Geräte oder im Laden einkaufen.

Und? Sind deine Vorbehalte gegen mobiles Bezahlen ein bisschen aus der Welt geschafft? Probiere es doch einfach mal aus!

Kundeninformationen

Bei Visa wollen wir, dass jeder so bezahlen kann, wie er möchte. Einige bevorzugen Bargeld, manche die klassische Visa Karte, andere bezahlen am liebsten per Smartphone oder Wearable.

Wir wollen Bezahlmethoden möglich machen, die innovativ und verbraucherfreundlicher sind – und die allen Ansprüchen gerecht werden – egal, wann und wo du bezahlst. In den nächsten 10 Jahren werden wir erleben, wie sich unser Bezahlerlebnis rasant verändert, ob durch die Cloud, Messaging-Plattformen oder Augmented Reality. Bei Visa wollen wir diese Zukunft mitgestalten. Wichtig ist uns dabei vor allem eins: Egal, wie du bezahlst – wir stellen sicher, dass du mit Visa bei Verlust, Diebstahl oder Betrug immer geschützt bist.

Du willst mehr über Visa und mobiles Bezahlen erfahren? Schau einfach hier vorbei:

www.visa.de


Streaming

"Babylon Berlin" bekommt eine dritte Staffel
Die drei wichtigsten Antworten zur Fortsetzung

Ende September startet die Ausstrahlung von "Babylon Berlin" im Ersten – rund ein Jahr nach dem Start beim Pay-TV-Sender Sky. Dort waren gleich zwei Staffeln am Stück gelaufen, jetzt steht fest: Es wird auch eine dritte geben!

Eigentlich wollte man bei der ARD noch die Quoten bei der Free-TV-Ausstrahlung abwarten – das hatte ARD-Degeto-Chefin Christine Strobl zuletzt in einem Interview gesagt (DWDL). Doch nun kam es anders: Die nationale und internationale Resonanz habe "unsere kühnsten Erwartungen übertroffen", sagte sie nun in einer Pressemitteilung.

Wann geht es weiter?

Im Ersten startet die Ausstrahlung der ersten beiden Staffeln am 30. September, die Drehbücher für Staffel drei werden derzeit von den Regisseuren und Autoren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries geschrieben. Im Herbst sollen dann die Dreharbeiten starten – bis die zehn neuen Folgen bei Sky zu sehen sein werden, kann es also noch dauern: Zwischen Drehstart und Ausstrahlung lagen bei der ersten Staffel mehr als ein Jahr. (Tagesspiegel)

Warum ist das alles so kompliziert bei "Babylon Berlin"?

Finanziert wird die Serie von der ARD, Sky, verschiedenen Filmförderungen und der Produktionsfirma Beta-Film, die für den Weltvertrieb verantwortlich ist – und das sehr erfolgreich: Die Serie wurde in rund 60 Länder verkauft, in den USA ist "Babylon Berlin" seit Beginn des Jahres bereits bei Netflix zu sehen. (SPIEGEL ONLINE)

Sky konnte sich bei der Ausstrahlung vergangenes Jahr bereits über gute Einschaltquoten freuen – fraglich bleibt jetzt noch, ob auch im Ersten genügend Menschen einschalten, wenn die Serie erst ein Jahr später gezeigt wird. 

Wohl auch deshalb hat man bei der ARD noch immer in Hintertürchen offen gelassen: Am Ende müssen dort immer noch die zuständigen Gremien für die dritte Staffel zustimmen.

Worum soll es in der dritten Staffel "Babylon Berlin" gehen?

Regisseur Tom Tykwer hat bereits mit dem "Hollywood Reporter" über die Fortsetzung geplaudert und verraten, dass Drogen ein wichtiges Thema sein sollen. Konkret soll es um die Verbreitung von Heroin in Apotheken gehen. Auch im Berliner Nachtleben der Dreißigerjahre hätten Drogen bereits eine ähnliche Rolle gespielt wie heute – nur dass sie damals legaler waren.