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5 Gründe, "Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us" im Kino zu sehen

07.12.2017, 13:09

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Eine Romanverfilmung

Nach dem gleichnamigen Roman von Charles Martin aus dem Jahr 2011 folgt nun die Verfilmung des Überlebensdramas zweier Unbekannter.

Fotojournalistin Alex (Kate Winslet) kommt gerade von einer Hochzeit und Neurochirurg Ben (Idris Elba) von einer Fachtagung. Sie sind sich zwar fremd, haben jedoch eins gemeinsam: Beide wollen so schnell wie möglich nach Hause, doch ihre Linienflüge wurden wegen schlechten Wetters gestrichen. Sie beschließen, gemeinsam ein Kleinflugzeug zu chartern und lernen sich auf dem Flug langsam kennen.

Der Pilot (Beau Bridges) erleidet einen Herzinfarkt und das Flugzeug stürzt in einem abgelegenen Bergmassiv ab. Nur Alex und Ben überleben schwerverletzt mit dem Hund des Piloten und stellen schnell fest, dass sie nicht auf Hilfe hoffen können. Es beginnt ein rauer Überlebenskampf in der Wildnis, hunderte Kilometer von der Zivilisation entfernt. Deshalb müssen Alex und Ben lernen, dem anderen blind zu vertrauen, um die bevorstehenden Gefahren zu überleben. Dabei kommen sich die beiden immer näher.

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Ein bewegender Überlebenskampf

Man kennt bereits das Szenario über Überlebende eines Unglücks, die abgeschottet von der Zivilisation um ihr Leben kämpfen müssen. "The Revenant” mit Leonardo DiCaprio oder "The Grey - Unter Wölfen” mit Liam Neeson sind nur zwei von unzähligen Survival-Dramen, die reinrassige Action inszenieren. "Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us” jedoch schlägt ganz andere Töne an und behandelt den Überlebenskampf auch auf der Gefühlsebene. Hier lernen zwei wildfremde Menschen, sich unter Extrembedingungen gegenseitig das Leben anzuvertrauen und verlieben sich unter diesen Bedingungen auch.

Regisseur Hany Abu-Assad ("Omar”, "The Courier”) sieht im Übrigen gar keinen Widerspruch in einer Liebesgeschichte im Überlebenskampf: "Optimismus und Hoffnung sind für das Überleben wesentlich. Selbst wenn man einer schlimmen Pechsträhne ausgesetzt ist, muss man im Leben weitermachen, denn wenn man aufgibt, stirbt man. Doch wenn man gegen das Unglück ankämpft, hat man gute Chancen, zu überleben und sein Leben besser zu machen.”

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Reale Kulissen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass für große Filmprojekte in riesigen Studios mit Greenscreen gedreht wird. Diese Dreharbeiten fanden jedoch tatsächlich im Winter in den Bergen Kanadas statt, um den Überlebenskampf so real wie möglich darzustellen. Die Darsteller erlebten die rauen Wetterbedingungen somit tatsächlich. Auch für das ganze Filmteam waren die Bedingungen dementsprechend sehr kräftezehrend, wenn sie mit Equipment stundenlang zu den Drehorten fahren mussten, weil die Wetterbedingungen für den Helikopter zu schlecht waren.

Kameraführung Mandy Walker zeigt die traumhaften Orte Kanadas:

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Die lange Suche nach dem Cast

Die Suche nach dem passenden Cast für das ungleiche Paar war die reinste Tortur: Zuerst sollte Michael Fassbender ("Steve Jobs”) die Hauptrolle spielen, doch er schied wegen seines unpassenden Zeitplans aus, so dass er von Charlie Hunnam ("King Arthur: Legend of the Sword”) ersetzt wurde. Den weiblichen Gegenpart sollte ursprünglich Margot Robbie ("Suicide Squad”) übernehmen, doch auch sie fiel weg. Letztendlich kam Rosamunde Pike ("Gone Girl”) ans Set, doch sie musste gemeinsam mit Charlie Hunnam ebenfalls gehen.

Letztendlich schafften es die Filmemacher, Kate Winslet ("Der Vorleser”) und Idris Elba ("Der dunkle Turm”) für das Drama zu gewinnen (und es hat sich gelohnt!). Was für eine schwere Geburt...

Kate Winslet und Idris Elba im Survival-Modus:

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Der Soundtrack

Die Filmmusik macht mehr aus, als einem bewusst ist. Keine Angst, es sind nicht die altbekannten Klänge von Hans Zimmer ( "Blade Runner 2049”) oder Danny Elfman ( "Alice in Wonderland”). Jedoch wurde der deutsch-iranische Komponist Ramin Djawadi für den dramatischen Film ins Boot geholt, der die Entdeckung von Hans Zimmer ist und mit ihm an der Filmmusik für "Batman Begins” gearbeitet hat. Seine Klänge werden vor allem "Game of Thrones”-Fans ein Begriff sein.

Der Filmtrailer wurde übrigens mit "Dusk Till Dawn” von Zayn und Sia als offizieller Soundtrack veröffentlicht.


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