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5 Gründe, jetzt "What Happened to Monday?" im Kino zu schauen

12.10.2017, 16:09 · Aktualisiert: 12.10.2017, 16:47

Welche Neustarts sollte man auf keinen Fall verpassen und welchen kann man sich getrost sparen? bento stellt dir hier jede Woche den Kinostart der Woche vor, für den sich der Gang ins Kino wirklich lohnt – und nennt dir 5 gute Gründe dafür.

1

Ein regimekritischer Großvater wird kreativ

In einer nahen und düsteren Zukunft hat die Regierung durchgesetzt, dass jede Familie nur ein einziges Kind bekommen darf, um die drohende Überbevölkerung und Hungersnot der Erde zu verhindern. Dadurch befinden sich sieben identisch aussehende Schwestern (jeweils Noomi Rapace) in Gefahr, denn unter der Leitung der Vollstreckerin Nicolette Cayman (Glenn Close) sollen durch das “Child Allocation Bureau” alle überschüssigen Kinder eingefroren werden. Deshalb kommt der Großvater (Willem Dafoe) der Mädchen auf eine brillante Idee und nennt sie Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday. So nehmen die Schwestern eine Identität namens Karen Settman an und begeben sich an jeweiligen Tagen nach draußen, um am Leben teilnehmen zu können. Eines Tages verschwindet jedoch Monday, so dass auch das Leben der anderen Geschwister auf dem Spiel steht und sie Gefahr laufen, enttarnt zu werden.

2

Sieben Charaktere in einem

Regisseur Tommy Wirkola (“Hänsel & Gretel: Hexenjäger") ist dafür bekannt, dass er sein ganzes Können in die Inszenierung digitaler Effekte steckt, was in diesem Film wohl auch von größter Bedeutung ist: Denn Hauptdarstellerin Noomi Rapace verkörpert gleich sieben Charaktere, die zeitweise in einer einzelnen Szene in mehrfacher Ausführung auf der Kinoleinwand zu sehen sind. Doch nicht nur tricktechnisch erfordert es ein genaues Auge für die Platzierung der mehrfachen Noomi Rapace, sondern auch ein schauspielerisches Gespür, um gleich sieben, sehr verschiedene Charaktere so darzustellen, dass man die Illusion der Siebenlinge abkauft. Sie schafft es in Höchstleistung, alle sieben Frauen mit ihren Eigenheiten zu verkörpern und somit jede einzelne von ihnen mit einem eigenen Charakter zu versehen.

Verschiedene Schwestern, eine Identität:

All the sisters in #WhatHappenedToMonday #noomirapace

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3

Dystopie der Ein-Kind-Politik

Dystopische Geschichten oder Filme regen oft zum Nachdenken an, ob die eigene Welt bald auch in die Richtung gehen könnte wie das Dargestellte. Verarbeitet man nämlich Filme wie “Alles, was wir geben mussten”, in dem menschliche Klone als lebendes Organ-Ersatzteillager ihr Leben fristen, so fällt immer wieder erschreckend auf, dass man nicht so weit von solchen Zuständen sein könnte. Tatsächlich war bereits in China bis 2006 die Ein-Kind-Politik existent und deshalb gar nicht so abwegig, dass dieses Thema in einem Sci-Fi-Film aufgegriffen und überspitzt wird.

Eine Familie - Ein Kind. Mehr braucht man nicht zu sagen:

4

Plumpe Action, komplexe Beziehungen

Beachtlich sind vor allem die Momente des Großvaters in den Rückblenden, in denen er bis zum Äußersten versucht, seine Enkelinnen zu beschützen. Dieser Strang ist in der Story tragend und macht damit die eher plumpe Action wett, denn wer sich den ein oder anderen Sci-Fi/Action-Film angeschaut hat, sieht die Actionszenen schon von weitem kommen. Dafür fasziniert “What Happened to Monday?” mit komplexen Beziehungen zwischen den Schwestern und weiß mit seiner intensiven Gefühlswelt umzugehen.

5

Low Budget

Auch wenn es einige inhaltliche Schwächen gibt, ist der Film alleine wegen des Settings sehenswert, was Kameramann José David Montero ( “Black Butterfly: Der Mörder in mir”) zu verdanken ist: denn er macht sich das düstere, verregnete Setting der dreckigen Zukunft zunutze und lenkt somit vom begrenzten Budget ab. “What Happened to Monday?” grenzt sich klar vom Hollywood-Hochglanzfilm ab und befindet sich im Genre der B-Movies genau dort, wo sich Tommy Wirkola neben seinen anderen Low-Budget Filmen wohlfühlt. Trotz der Abgrenzung zu riesigen Blockbustern, lenkt vor allem die Hollywood-Besetzung mit Noomi Rapace (“Verblendung”), Glenn Close (“The Girl with All the Gifts”) und Willem Dafoe (“The Great Wall”) davon ab, dass es sich um einen Low-Budget handelt und bewahrt in den absurdesten Momenten davor, dass der Film skurril wirkt.


Today

100 Influencer haben gesagt, wie viel sie wirklich verdienen

12.10.2017, 15:37 · Aktualisiert: 13.10.2017, 14:44

Viele Influencer scheuen sich davor, öffentlich zu sagen, wie viel sie verdienen. Das ist natürlich ihr gutes Recht, trotzdem interessiert viele Fans die Frage: Wie viel verdient mein Idol? Mode- und Beauty-Bloggerin Caro Daur zum Beispiel?

Es gibt nur Vermutungen, dass sie angeblich eine Million Euro im Jahr einnimmt. In einem Interview mit dem "Manager-Magazin", das in der Branche viel diskutiert wurde, schwieg sie aber dazu. Wie immer, wenn es um Bezahlung geht.