Bild: Netflix/Warner Bros.; Montage: bento

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Diese Fantheorie sagt, "Stranger Things" und "Es" gehören zusammen

05.11.2017, 12:31 · Aktualisiert: 05.11.2017, 12:31

In Stephen Kings "Es" wehrt sich eine Gruppe Kinder gegen einen bösen Clown, der in einer Art parallelen Unterwelt lebt – dargestellt durch das Abwassersystem der Kleinstadt, in der alles spielt.

In der Gruselserie "Stranger Things" wehrt sich eine Gruppe Kinder gegen ein mysteriöses Wesen, das in einer Art parallelen Zwischenwelt – dem "Upside Down" – lebt. Stück für Stück erforschen die Kinder die Welt von der Kleinstadt aus, in der alles spielt.

Die Parallelen von "Stranger Things" und "Es" können nur ein Zufall sein – oder Absicht, wie nun eine Fantheorie behauptet.

Spoiler-Warnstufe orange

Oh, das ist jetzt doof: In diesem Beitrag verraten wir etwas über die Serie oder den Film. Nicht das komplette Ende. Nicht die Mörder-Überraschung. Aber schon etwas, das ein bisschen überrascht. Falls du dich aber ärgerst, wenn wir hier gleich Ereignisse vorwegnehmen: Lieber erst anschauen und dann hierher zurückkommen.

Die Idee: Film und Serie spielen im gleichen Universum, der Clown aus "Es" könnte also in "Stranger Things" auftauchen.

Was dahinter steckt:

  • In der 3. Folge der aktuellen 2. Staffel erzählt der neu eingeführte Charakter Bob Newby (Sean Astin) von einem Albtraum, den er immer wieder hat. Es geht um einen Clown namens "Mr. Baldo", der ihn verfolgt und ihn fragt, ob er einen Luftballon wolle.
  • In "Es" jagt der Clown Pennywise Kinder in ihren Tagträumen, irgendwann tritt er auch wirklich in Erscheinung. Auch er bietet ihnen Luftballons an, dann könnten sie auch "fliegen".

  • Bob rät in "Stranger Things" dem Jungen Will, sich seinen Ängsten zu stellen. So hätte er damals den Clown besiegt: nicht länger weglaufen, den Clown konfrontieren.
  • Das Spannende: Bob ist aus einer Kleinstadt in Maine, er muss dort in den 1950ern als Kind gelebt haben. Die Handlung von Stephen Kings Roman "Es" spielt ebenfalls in einer Kleinstadt in Maine, im fiktiven Derry, ebenfalls in den 1950ern.

Im Filmuniversum von "Stranger Things" existieren Bücher von Stephen King – das über Pennywise jedoch noch nicht. "Es" wurde 1985 geschrieben, die Handlung in "Stranger Things" spielt allerdings im Jahr 1984.

"Stranger Things" ist voller Anspielungen auf Horror- und Sci-Fi-Filme der 1980er. Die Clown-Story von Bob könnte nur so eine Anspielung sein – oder aber er Auftakt zu etwas viel Gruseligerem.


Musik

Einwohner melden ein Erdbeben – dabei spielte nur Kraftklub nebenan

05.11.2017, 12:13

They did it again.

Kraftklub hat ein Erdbeben ausgelöst, mehr oder weniger. Am Freitag spielte die Chemnitzer Indie-Rock-Band wieder einmal in der Arena in Leipzig – vor 12.000 johlenden, stampfenden, hüpfenden Fans.

Nicht nur war das Konzert mit dieser Anzahl von Besuchern das größte Kraftklub-Konzert in der Band-Geschichte. Sie haben es – wie schon zwei Jahre zuvor – geschafft, dass die Bewohner des Waldstraßenviertels die Feuerwehr anriefen, weil ihre Wände vibrierten.