Bild: Shake Productions/LLC

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Filmtipp zum Wochenende: Die Breakdance-Doku "Shake the Dust"

10.11.2017, 10:31

Geschichten aus den Slums dieser Welt sind oft geprägt von Armut, Drogen und Kriminalität. Doch diese Geschichte ist alles andere als traurig. Sie fasziniert, inspiriert und öffnet die Augen.

"Shake the Dust" erzählt von jungen Menschen aus Kolumbien, Kambodscha, Uganda und dem Jemen, die trotz kultureller Unterschiede eine gemeinsame Leidenschaft teilen: Breakdance.

Shake the Dust – Breakdance rund um den Globus

Doch für die Jugendlichen ist Breakdance mehr als nur ein Hobby. Die Liebe zum Hip Hop und dem Tanz hat sie von der Straße geholt. Und – sie haben in Gleichgesinnten eine Familie gefunden, die ihnen Halt und Hoffnung gibt. Da sind zum Beispiel Erik und Fahad aus Uganda, die aufgrund ihrer gemeinsamen Leidenschaft zu Brüdern geworden sind.

In einer Szene berichtet Fahad von seiner Mutter, die wenige Tage vor seinem großen Tanzwettbewerb starb. Zunächst unter Tränen, dann lächelnd, erinnert er sich, wie Erik in dieser schwierigen Zeit an seiner Seite war. Außerdem erzählt er, wie die beiden Freunde auf der Beerdigung tanzten um die Freude über ihr Leben auszudrücken.

Es sind intime Momente wie dieser, die "Shake the Dust" so besonders machen. Denn neben beeindruckenden Aufnahmen einer Breakdance- und Hip-Hop-Kultur, wo man sie vielleicht am wenigsten vermutet hätte, teilen die Jugendlichen mit uns ihre Sicht auf ihr Leben und ihre Heimat.

Hier kannst du "Shake the Dust" streamen

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.

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Grün

Wie deutsche Zoos ihr Image vom Tiergehege loswerden wollen

10.11.2017, 10:02 · Aktualisiert: 10.11.2017, 10:14

Kann das klappen?

eit Mitte Juni ist Deutschland die neue Heimat von "Träumchen" und "Schätzchen". Das sind Pandabären, sie wurden aus China eingeflogen und leben nun im Berliner Zoo. Die Bären wurden von Angela Merkel und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping empfangen, eine Polizeieskorte hat sie quer durch Berlin gefahren. (bento)

Nun haben sie ihren eigenen Pfleger und eines der größten Gehege im Zoo. Insgesamt soll das Gehege zehn Millionen Euro kosten, 5.500 Quadratmeter ist das Gehege groß, es hat Rutschen und Schaukeln und einen klimatisierten Innenbereich. (Zeit)