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Der Filmtipp zum Wochenende: "Sand – Die neue Umweltzeitbombe"

12.08.2017, 14:02

Kein Scherz: Sand wird knapp.

Unser Alltag steckt voller Sand. Ob in Zahnpasta, Wein oder in unseren Mobiltelefonen – der Rohstoff ist nach Wasser und Luft das meist verbrauchte Wirtschaftsgut der Welt. Der globale Sandverbrauch beträgt über 15 Milliarden Tonnen pro Jahr.

Denn neben unseren Alltagsprodukten wird Sand vor allem im Bausektor oder für die Landgewinnung verarbeitet. Somit sind die goldenen Körnchen eine wertvolle Ressource, die jedoch nicht unerschöpflich ist.

Sand wird knapp und der Abbau zur ökologischen Zeitbombe.

Dubai liegt mitten in der Wüste. Dennoch sind die Sandreserven des Wüstenstaates erschöpft. Denn Wüstensand – welch bittere Ironie – gibt Beton keinen Halt und eignet sich auch nicht für den Bau künstlicher Inseln. Die heimischen Sandkörner sind einfach zu glatt. Deshalb muss Dubai australischen Sand importieren.

Da der Vorrat weltweit immer knapper wird, bedienen sich Baukonzerne am Meeresboden. Und die Folgen? Nicht nur das marine Ökosystem wird durch den Sandabbau im Meer gefährdet. Menschen, die von der Fischerei abhängig sind, verlieren ihre Lebensgrundlage – und wenn ganze Inseln verschwinden, auch ihren Lebensraum.

Die Doku zeigt die Schauplätze des Sandabbaus rund um den Globus und gibt Einblicke in soziale, ökologische und geopolitische Probleme, die durch den massiven und illegalen Sandabbau auftreten.

Hier kannst du dir "Sand – Die neue Umweltzeitbombe" anschauen

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.

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"Friends" gibt es bald als Buch – und das steht drin

12.08.2017, 13:05 · Aktualisiert: 12.08.2017, 13:35

Im Freundeskreis von Rachel, Phoebe, Chandler und all den anderen wären die meisten "Friends"-Liebhaber wahrscheinlich immer selbst gern gewesen.

Umso schlimmer war es, als die Kultserie 2004 eingestellt wurde, nach zehn Staffeln und 236 Folgen.