09.07.2018, 09:20

Vor allem diese Woche hält Netflix ganz viele Film- und Serienneustarts bereit, die sowohl altbekannte Klassiker als auch Frischware sind: Die Serie "Bates Motel" erzählt die Vorgeschichte zu Alfred Hitchcocks Thriller-Klassiker "Psycho" und startet im Juli mit der fünften Staffel.

Gewaltig ist auch der Thriller "Nightcrawler", in dem Jake Gyllenhaal einen skrupellosen Video-Reporter spielt, der für einen Sensations-Nachrichtensender Opfer vor die Linse bringt. In der Drama-Serie "Good Girls" führen drei Frauen in der Vorstadt ein unbeschwertes Leben, bis ihr Leben vor ihren Augen zerbricht und "Honig im Kopf" ist Til Schweigers Tragikomödie über einen demenzkranken Großvater, der noch einmal nach Venedig möchte.

In der Disney-Verfilmung "Lone Ranger" wird die Geschichte eines einsamen Rangers aus der Sicht seines Begleiters erzählt – Tonto, einem Native American, der von Johnny Depp gespielt wird.

Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis (Start 02.07.)

Lou Bloom (Jake Gyllenhaal) ist auf dringender Jobsuche, überdurchschnittlich intelligent und ambitioniert, jedoch genau so gefühlskalt und komplett skrupellos. Gerade deshalb findet er den eher unbeliebten Job als Video-Reporter ausgestattet mit einem Polizei-Funk-Empfänger, um Opfer von Verbrechen vor seine Linse zu kriegen. Abnehmer der Sensationsnachrichten ist ein TV-Sender, bei dem die ambitionierte Nina (Rene Russo) dringend auf die schockierenden Bilder angewiesen ist. Lou begibt sich immer tiefer in die Abgründe krimineller Machenschaften, bis er selbst zum ungewollten Objekt der Nachrichten wird.

Die tiefen Abgründe eines Menschen:

Honig im Kopf (Start 03.07.)

Das Leben mit Opa Amandus (Dieter Hallervorden) wird immer schwieriger, denn er wird zunehmend hilfloser und vergesslicher. Es stellt sich heraus, dass er demenzkrank ist und somit ist für Sohn Niko (Til Schweiger) beschlossen, dass der Großvater ins Heim muss. Die 11-jährige Enkelin Tilda (Emma Schweiger) bringt das jedoch nicht über ihr Herz und beschließt, den Großvater zu retten. Gemeinsam reißen sie von zu Hause und begeben sich auf ein großes Abenteuer und an den Ort, den Amandus nie vergessen konnte: Venedig.

Nicht nur der Humor treibt einem Tränen in die Augen…:

Bates Motel - Staffel 5 (Start 02.07.)

Als Norma Bates (Vera Farmiga) Ehemann verstirbt, übernimmt sie ein Motel in einer Küstenregion von Oregon. Dort will sie mit ihrem Sohn Norman (Freddie Highmore) ein neues Leben beginnen. Norman hat ein ungewöhnlich enges Verhältnis zu seiner Mutter und schon bald werden sie in die kriminellen Machenschaften des vermeintlich idyllischen Ortes White Pine Bay hineingezogen.

Wenn die Mutter-Sohn-Beziehung etwas zu eng ist:

Good Girls (Start 03.07.)

Drei Ehefrauen und Mütter müssen in ihrem idyllischen Leben in Suburbia feststellen, dass das Vorstadtleben düstere Seiten für sie bereithält. Beths (Christina Hendricks) Welt bricht zusammen, als sie von der Affäre ihres Mannes Dean erfährt und auch ihre Freundinnen Ruby (Retta) und Annie (Mae Whitman) mussten einige Schicksalsschläge erleben. Die "Good Girls" tun sich zusammen und beschließen eines Tages, einen Supermarkt zu überfallen. Sie bereuen ihr Vorhaben jedoch bald und schnell wird ihnen klar, dass sie ihre verhängnisvolle Entscheidung nicht mehr rückgängig machen können.

Ob das so eine gute Idee ist?:

Lone Ranger (Start 05.07.)

Nach seinem Jura-Studium zieht es John Reid (Armie Hammer) in den Wilden Westen zu seinem Texas-Ranger Bruder Dan Reid (James Badge Dale), um dort für Gerechtigkeit zu sorgen. Seit dem Bau der Eisenbahn vermehren sich die Verbrechen und Züge werden immer wieder überfallen. Als er und sein Bruder sich auf die Suche nach der berüchtigten Räuberbande von Bartholomew "Butch" Cavendish (William Fichtner) machen, geraten sie in einen Hinterhalt, bei dem keiner außer John überlebt. Auch sein Leben hängt am seidenen Faden und so wird er vom Native American Tonto (Johnny Depp) gefunden. John rettete einst das Leben von Tonto, also pflegt der Native American den Ranger gesund. Ab da kämpfen sie gemeinsam für die Gerechtigkeit.


Fühlen

Der Typ, der uns alle für beziehungsunfähig hält, legt nach: Jetzt sind alle Frauen fragil

09.07.2018, 08:13

Der Autor Michael Nast schrieb 2015 in einem Artikel, die Generation Y sei beziehungsunfähig. Der Text wurde tausendfach geteilt, Nast baute die These zu einem Ratgeber aus und tourte damit durchs Land. Zu seinen Lesungen pilgerten viele in der Hoffnung auf eine Antwort auf die Frage: 

Wie schaffen wir es, trotzdem erfolgreich Partnerschaften zu führen? 

Auch in seinem neuen Buch "#Egoland", einem Roman über scheiternde Beziehungen, analysiert er wieder: die Generation Y. Nast meint offenbar, diese jungen Leute ganz genau zu kennen. Deshalb haben wir ihn gefragt, wie er zu seinen Aussagen kommt – warum sind seiner Meinung nach so viele von uns egoistisch und beziehungsunfähig?