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Streaming

8,4 Millionen Menschen sind Netflix-süchtig

17.10.2017, 17:31 · Aktualisiert: 17.10.2017, 19:15

Alle reden von "Stranger Things" – und kurz vor dem Start der Fortsetzung erhöht Netflix die Preise. Der Standardzugang kostet künftig 10,99 Euro im Monat, 10 Prozent mehr als vorher.

Am 27. Oktober kommt "Stranger Things" mit einer zweiten Staffel zurück. Die Retro-Serie spielt in den 80er Jahren und handelt von ein paar Kleinstadt-Jungs, die über ein stummes Mädchen mit einer düsteren Geschichte stolpern.

Für Netflix war die Serie im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Wie schon zur ersten Staffel sollen auch diesmal alle Folgen auf einmal veröffentlicht werden. Wer es darauf anlegt, kann die Serie also direkt zur Veröffentlichung am Stück bingen.

"Diese Staffel ist sehr bingey – viele Episoden enden mit einem Cliffhanger und die Leute werden weitersehen wollen", sagt Brian Wright, der bei Netflix für die eigenen Serien verantwortlich ist. 

Das Konsumieren einer kompletten Serie am Tag der Veröffentlichung ist gar nicht so ungewöhnlich: Netflix nennt das Phänomen "Binge Race". Weltweit beobachtet das Unternehmen es bei 8,4 Millionen von insgesamt 109 Millionen Accounts.

Besonders gerne gesehen: "Gilmore Girls",  6 Stunden am Stück, die Anime-Serie "Seven Deadly Sins", 6,5 Stunden, und "Marvel's The Defenders", 7 Stunden. Konkrete Zuschauerzahlen nennt das Unternehmen nicht.

In den vergangenen vier Jahren ist die Zahl der "Binge Racer" laut Netflix um das 20fache gestiegen. Mehr als ein "Binge Race" pro Jahr und Nutzer ist im Schnitt allerdings nicht drin.

Im Vergleich der Länder mit den meisten Binge Racern steht Kanada auf Platz 1, gefolgt von den USA, Dänemark, Finnland, Norwegen und Deutschland auf Platz 6.


Musik

So macht sich Kraftklub über "Gestört aber geiL" lustig

17.10.2017, 17:10

Wer möchte, dass seine Musik garantiert im Radio gespielt wird, schneidet ein bisschen Dudel-Elektromusik zusammen und remixt das Ganze mit einem erfolgreichen Charthit. Dazu noch ein Video mit Sommer, Strand und halbnackten Frauen im Bikini – fertig ist der Sommerhit. Ob anspruchsvoll oder nicht, diese Art von Musik ist sehr oft erstaunlich erfolgreich.

Das kann man gut, schlecht oder egal finden. Oder man kann sich darüber lustig machen: Kraftklub haben sich für die zweite Variante entschieden und einen Remix veröffentlicht, der eine astreine Parodie auf das DJ-Duo "Gestört aber geiL" ist.