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Filmtipp zum Wochenende: "My Blueberry Nights"

19.05.2017, 17:36

Als Liz (Nora Jones) den Cafébesitzer Jeremy (Jude Law) kennenlernt, kommt sie aus einer gescheiterten Beziehung und ist sich ihrer selbst sehr unsicher. Dennoch entwickeln die beiden eine Bindung zueinander.

Allerdings müssen sie diese vorerst auf Eis legen, da sich Elisabeth auf eine Reise quer durch Amerika begibt. Ihr Ziel: Den Ex vergessen und sich selbst finden.

Kurze Episoden, gezeichnet durch starke Charaktere

Auf ihrer Reise begegnen Liz vom Leben geprägte Menschen, die der Handlung dramatische Höhepunkte verleihen – wie die Geschichte des liebevollen Alkoholikers Arnie, der an seinem gebrochenem Herzen leidet.

Oder der eifersüchtigen Leslie (Natalie Portman). Wegen eines Tauschhandels bekommt Elizabeth das Auto von Leslie. Beide machen sich gemeinsam auf die Reise nach Las Vegas. Die eigentliche Liebesgeschichte mit Jeremy rückt dabei augenscheinlich in den Hintergrund.

Kritiker bemängelten, dass Regisseur Wong Kar-Wai, der sonst durch seine extravaganten visuellen Stilelemente beeindruckt, diese im Film nur dezent einsetzt. Der Fokus liegt dafür verstärkt auf der detaillierten Zeichnung der starken Charaktere.

Hier kannst du dir "My Blueberry Nights" anschauen.

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.


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Mobbing: "Sie haben mir gesagt, ich sei nichts wert"

19.05.2017, 17:12

Benjamins Bekenner-Video

Benjamin wurde in der Schule gemobbt. Von der fünften bis in die neunte Klasse verhöhnten ihn einige seiner Mitschüler. Die Beleidigungen gingen so weit, dass sich Benjamin komplett zurückzog. Irgendwann vermied er es sogar, sein Zuhause alleine zu verlassen. Seinen Eltern wollte er nichts erzählen. Die Lehrer nahmen sein Problem nicht wahr. 

In Deutschland sind rund zehn Prozent der Jugendlichen von Mobbing betroffen – laut offizieller Statistik. Die Dunkelziffer ist aber vermutlich viel höher, weil die Opfer aus Angst oft nicht darüber reden.