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Der Film zum Wochenende: "Alki Alki"

16.12.2016, 15:36 · Aktualisiert: 16.12.2016, 15:59

Tobias hat ein Problem – und das heißt Flasche. Flasche ist ein pummeliger Mittvierziger mit Vollbart und existiert nur in Tobias‘ Kopf. Er sagt ihm: "Trink!" oder "Gönn dir doch mal was!" oder "Komm schon, nur noch ein Bier."

In seinem Film "Alki Alki" benutzt Regisseur Axel Ranisch die Personifizierung der Alkoholsucht als Trick, um eine nicht enden wollende Hass-Liebe zu beschreiben.

Flasche ist immer da. Er nervt, wenn Tobias aufwacht, in sein Architektur-Büro fährt und seine Frau küsst. Aber: Er ist auch da, wenn Tobias einsam ist, etwas schief läuft und er nicht weiter weiß. Selbst als Tobias einen Entzug macht und aufhört zu trinken: Flasche bleibt.

Die beiden Hauptdarsteller und Freunde Peter Trabner (Flasche) und Heiko Pinkowski (Tobias) waren selbst jahrelang alkoholabhängig und spielen ihre Rollen deshalb sehr glaubwürdig – in mal düsteren, mal absurden, mal lustigen Bildern.

Ein ungewöhnlicher Film ist das geworden. Auch weil Käptn Peng (das Hip-Hop-Ich von Schaupspieler Robert Gwisdek) immer wieder mit Gitarre ins Set spaziert, sich setzt, und ein kurzes Lied singt, das in paar passenden Versen die Situation zusammenfasst. Dann verschwindet er wieder. Allein dafür lohnt sich "Alki Alki" schon.

Hier kannst du dir "Alki Alki" anschauen

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.


Musik

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