11.01.2018, 12:49 · Aktualisiert: 11.01.2018, 14:17

1

Ein verhängnisvolles Rätsel

"96 Hours"-Star Liam Neeson kehrt endlich mit einem knallharten Actionthriller zurück und zeigt trotz hohen Alters, wo der Hammer hängt!

Michael McCauley (Liam Neeson) hat vor zehn Jahren seinen Job bei der New Yorker Polizei aufgegeben, um ein ruhigeres Leben als Versicherungsmakler zu führen - auch, um mehr Zeit für seine Frau (Elizabeth McGovern) und seinen Sohn(Dean-Charles Chapman) zu haben. Seitdem pendelt er jeden Tag mit dem Zug zu seinem Büro in Manhattan, bis er eines Tages völlig überraschend gefeuert wird. Niedergeschlagen macht er sich auf seinen Heimweg, der sein Leben verändern soll.

Eine ihm unbekannte Frau (Vera Farmiga) setzt sich im Pendlerzug zu ihm und macht ihm ein ungewöhnliches Angebot: Weil er alle Pendler des Zuges kennt, soll er eine Person ausfindig machen, die nicht in den Zug gehört. Bei Lösung des Rätsels verspricht ihm die mysteriöse Frau 100.000 Dollar. Doch schnell ist Michael Teil einer Verschwörung und nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Familie steht auf dem Spiel. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

2

Action-Held Liam Neeson

Liam Neeson ist generell ein fantastischer Schauspieler, aber unter dem jüngeren Publikum dann vielleicht doch eher für seine Action-Karriere bekannt und vor allem beliebt! Bereits in Filmen wie der "96 Hours"-Trilogie oder "Non-Stop" konnte er beweisen, dass er der geborene Actionstar ist. Das besondere an ihm? Im Gegensatz zu Tom Cruise und Co. hat Neeson den Sympathiefaktor, der vielen harten Jungs auf der Leinwand fehlt. Kein Wunder also, dass er auch in seinen Rollen zwar immer den liebevollen Familienvater spielt, aber dann seine professionellen Kampfgriffe herausholt.

Warum wurde er gewählt?

3

Nicht die erste Zusammenarbeit

"The Commuter" stellt schon das vierte Zusammentreffen von Liam Neeson und dem spanischen Regisseur Jaume Collet-Serra dar. Sie haben bereits in den Thrillern "Unknown Identity”, "Non-Stop” und "Run All Night” zusammengearbeitet. Doch Neeson ist nicht der Einzige, der das Vergnügen mit Collet-Serra hatte. Auch Vera Farmiga hat mit dem Regisseur zusammengearbeitet, und zwar in "Orphan - Das Waisenkind”. Die Kette der Bekanntschaften zieht sich weiter, denn Patrick Wilson, der Farmigas Filmpartner in "Conjuring” und "Conjuring 2” war, ist auch dabei und spielt einen engen Freund des Versicherungsvertreters Michael. Die Hollywood-Welt ist ziemlich klein.

Die Hauptdarsteller und Regisseur Jaume Collet-Serra:

4

Dynamik pur

Regisseur Collet-Serra scheint ein Händchen für klaustrophobisches Feeling zu haben, wie man bereits in "Non-Stop” sehen konnte. Statt dass sich Liam Neeson in einem Flugzeug durchschlägt, muss er das jetzt in einem Zug tun. Auf engstem Raum wird gelaufen, gesucht und gekämpft, was das Zeug hält. Für das dynamische Gefühl sind aber nicht nur die engen Zwischengänge des Zuges verantwortlich, sondern vor allem die Kameraführung von Kameramann Paul Cameron ("Collateral”). Er erzeugt mit seiner extrem agilen Handkamera die maximal mögliche Action und verleiht dem Film dadurch den nervösen Charakter. Zu Recht, denn unser Liam hat mal wieder nicht viel Zeit.

5

Ein spanisches Team

Dass der Regisseur Jaume Collet-Serra ein Spanier ist, haben wir ja schon geklärt. Doch der in Barcelona geborene Cineast ist nicht der einzige, der das südländische Flair ins Team bringt. Auch die Filmmusik hat ihren Ursprung im sonnigen Land und wird von niemand Geringerem als Roque Ba ños komponiert, dessen Stücke öfters einen deutlichen Jazz-Einfluss haben. Neben unzähligen spanischsprachigen Produktionen, instrumentierte er zum ersten Mal für einen komplett amerikanischen Film im Jahre 2013 für den Horrorfilm "Evil Dead”. Seine Klänge dürften außerdem auch aus "Oldboy”, "Risen” oder "Don’t Breathe” bekannt sein.

Noch mehr Filme auf bento


Today

Nazis sprühen in Chemnitz Hakenkreuze und Hassparolen an Häuser

11.01.2018, 12:39

Hakenkreuze, SS-Runen, Naziparolen: Drei Graffiti-Sprayer haben in der Nacht zum Dienstag Häuser in Chemnitz besprüht. Den kurdischen Bäcker Yavuz Kaya hat es am schlimmsten getroffen.

Die Wände der Bäckerei und ein Transporter wurden mit Sprüchen wie "Sieg Heil" oder "Tod und Hass der BSG" beschmiert. Kaya sagte: "Ich habe Angst, dass die Täter wiederkommen und ihre Hassparolen praktisch umsetzen." (Tag24)

Überwachungskameras zeichneten die Tat auf. Sie sollen zeigen, dass die Polizei die Täter in der Nacht erwischte, mit ihnen redete – und dann einfach weiterfuhr. Danach hätten die rechten Sprayer weiter randaliert