Bild: Walt Disney

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Diese Filme öffnen das Tor zu einer anderen Welt

16.07.2017, 16:30 · Aktualisiert: 16.07.2017, 09:56

Im Film kommt das Tor in ein anderes Universum in den verrücktesten Gestalten vor – als Telefonzelle, Kaninchenbau oder als schleimig-schauriges Portal in eine andere Dimension. Taucht ein und vergesst die Brotkrümel für den Rückweg nicht! Oder das Konfetti.

"Harry Potter": Das versteckte Gleis Neundreiviertel

Schüler drücken sich normalerweise eher vor der Schule. Harry Potter, der Zauber-Nerd, rennt sogar gegen eine Wand, um in seine Zauberschule zu kommen.

Denn die Schüler der berühmten Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei fahren üblicherweise mit dem Hogwarts-Express (wenn sie nicht gerade mit verhexten Autos oder auf Besen fliegen).

Und dieser Zug fährt auf dem hinter einer Wand versteckten Gleis Neundreiviertel vom Londoner Bahnhof Kings Cross los.

"Pans Labyrinth": Eine geheimnisvolle Tür aus Kreide

In "Pans Labyrinth" verkriecht sich Ofelia vor der Boshaftigkeit ihres Stiefvaters in ihre eigene Traumwelt. Dabei öffnet ihr ihre Fantasie ein Tor in ein unterirdisches Reich, das nicht weniger schaurig ist als die Wirklichkeit. 

Als Ofelia diese Unterwelt betritt, begegnen ihr geheimnisvolle Fabelwesen, die ihr eröffnen, dass sie die verschollene Prinzessin Moana ist.

Sie muss drei Prüfungen bestehen, bevor sie in ihr Königreich zurückkehren darf. In ihrer zweiten Prüfung malt Ofelia eine Tür aus Kreide, die ihr Zutritt in einen Raum mit einem opulenten Festmahl gewährt. Gastgeber: der Kinderfresser.

"Matrix": Notausgang aus der Scheinrealität

Die Welt, wie wir sie wahrnehmen, ist nichts weiter als eine Computersimulation: die Matrix. Hinter der digitalen Fassade werden wir von Maschinen beherrscht und in riesigen Zuchtanlagen gehalten. Klingt grausam, oder!? 

Gut, dass es menschliche Rebellen gibt, die sich durch Telefonleitungen in die Matrix hacken, um uns zu befreien. Als Notausgang aus der Scheinrealität dienen ihnen Telefonzellen, um sich wieder in die unterirdische Stadt Zion zu beamen.

"Die Monster AG": Durch die Tür ins Kinderzimmer

Ein leises Knarren stört den Frieden des Kinderzimmers. Zugleich drückt sich ein bedrohlicher Lichtkegel durch den wachsenden Türspalt. Die Tür springt auf und zwei Monster stolpern direkt aus der anderen Welt – nämlich aus Monstropolis – in den Raum. 

Für den haarigen Sulley und den einäugigen Mike Glotzkowski in Disneys "Monster AG" ist das die Pforte in die Zimmer der zu erschreckenden Kids. 

"Peter Pan": Auf ins Nimmerland

"Second star to the right and straight on 'til morning!"

Mit ein bisschen Feenstaub und vielen schönen Gedanken geht es los ins Nimmerland. Dahin, wo die verlorenen Jungs niemals erwachsen werden und Captain Hook Angst vor tickenden Uhren hat. In dem Land, wo Wendy im wunderbaren Platz zwischen Schlafen und Wachen auf ewig Peter Pan lieben wird.

"Stranger Things": Rettung durch ein glibberiges, staubiges Loch

Glibber, Schleim und Spinnenweben sind kein einladender Eingang in eine andere Dimension. Niemand würde freiwillig durch so ein abschreckendes Loch steigen.

Doch in der Netflix-Serie "Stranger Things" ist das leider der einzige Weg, um zum verschwundenen Jungen Will Byers zu gelangen, um den sich die Serie dreht.

"Doctor Strange": Ein feuriges Portal zu einem anderen Ort

Eigentlich ist der egozentrische Neurochirurg Stephen Strange nach Kathmandu gereist, um seine zerstörten Hände heilen zu lassen. Doch auf der Suche nach Medizin öffnen alte Rituale und Weisheiten seinen wissenschaftlichen Geist – so sehr, dass er spirituelle, magische Kräfte erlangt. 

In einer Mischung aus Sherlock (eingebildeter Benedict Cumberbatch) und Harry Potter (Zauberer!) mischt er sich mit diesen Kräften in einen Krieg zwischen Licht und Dunkelheit ein. 

Dafür springt er von Dimension zu Dimension, ändert die Realität und dreht mit der Macht seiner Hände das Rad der Zeit zurück.

"Alice im Wunderland": Durch den Kaninchenbau ins Wunderland

Gelockt von einem sprechenden, weißen Kaninchen steigt die junge Alice in seinen Bau. Nach einem langen Fall landet sie in einem Raum mit vielen Türen, die teilweise zu klein sind und vor allem keine Schlüssel haben. 

Doch nachdem sie einen Schrumpf-Zaubertrank trinkt und den richtigen Schlüssel findet, gelangt das Mädchen in eine andere Welt – dem Wunderland der Absurditäten!

"Interstellar": Morsezeichen aus anderen Dimensionen

Durch ein Wurmloch im Weltall gelangt die Crew rund um den Raumfahrer Cooper in eine neue Dimension.

Auf dem Rückweg sieht Cooper seine Tochter Murphy unendlich gespiegelt. Hier ist er gleichzeitig in der Zukunft (seinem Jetzt) und an verschiedenen Punkten in der Vergangenheit (dem Jetzt seiner Tochter). 

Über Morsezeichen und aus dem Regal gestoßenen Büchern übermittelt Cooper Botschaften aus der Zukunft an seine damals zehnjährige Tochter – also quasi in die Vergangenheit. 

"Die Tür": Ein Weg in die Vergangenheit

Der Tod des eigenen Kindes ist wohl das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Liegt die Schuld für den Tod auch noch bei einem Elternteil, gibt es eigentlich keinen Ausweg mehr aus der Hölle. Außer man findet eine Tür in die Vergangenheit. 

"Die Tür" im gleichnamigen Film ist so ein hoffnungsvolles Portal. Nur bleibt eine Zeitreise selten ohne Folgen.

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