Bild: MG RTL D / Arya Shirazi

11.01.2018, 08:41

Du hast den Bachelor am Mittwochabend verpasst? Macht nichts. Hier sind 22 Tweets, die die erste Folge der achten Staffel für dich perfekt zusammenfassen.

Okay, hier ist alles, was man über die Kandidatinnen wissen muss.

Und das über die Kandidatinnen.

Und dann erst die Vorstellungsgespräche!

Influencer-Alarm!

Immer einmal mehr wie du.

Hauptsache, die Komplimente stimmen.

Genau.

"Und wie viel verdienst du?"

Es wird immer besser.

Geografie? Läuft.

Eine Sendung, die einen emotional total mitnimmt.

Vielen Dank, für den netten Vergleich.

Äh, danke?

Nein. Bitte nicht.

Redet hier jemand aneinander vorbei? Ja? Nein? Was?!

Farbenblind?

Okay.

So nah haben wir uns noch keinem Bachelor gefühlt.

Endstation RTL

Immerhin war es bei Twitter nett.


Today

Erdogan preist Türkei als Vorreiter der Pressefreiheit, macht sich lächerlich

11.01.2018, 08:31 · Aktualisiert: 11.01.2018, 10:52

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Pressefreiheit in der Türkei gelobt – ein Land, das im Ranking von "Reporter ohne Grenzen" auf Platz 155 von 180 steht. Ein Land, in dem ständig Journalisten verhaftet werden.

Erdogan behauptete, die Türkei sei "in Sachen Pressefreiheit, neueste Kommunikationstechnologien, soziale Medien und Internetjournalismus" eines der "führenden Länder der Welt". Medien müssten "ohne irgendeine Einschränkung" berichten können. Eine weltoffene Gesellschaft sei nur mit "freien, transparenten und gerechten Medienorganisationen" möglich. (T-Onilne)

Man muss es so deutlich sagen: Nach dieser Argumentation ist eine weltoffene Gesellschaft in der Türkei nicht möglich. Denn was Erdogan behauptet, stimmt nicht. "Reporter ohne Grenzen" schreibt:

"Die Türkei gehört zu den Ländern mit den meisten inhaftierten Journalisten weltweit. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 wurden weit über 100 Journalisten verhaftet, rund 150 Medien geschlossen und mehr als 700 Presseausweise annulliert. Kritische Journalisten stehen unter Generalverdacht. 
Die wenigen noch verbliebenen unabhängigen Medien arbeiten in ständiger Angst. Wiederholt wurde ausländischen Journalisten die Akkreditierung verweigert oder die Einreise verwehrt. Daneben ersticken die politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen vieler wichtiger Medienbesitzer eine kritische Berichterstattung im Keim."

Auch im Gefängnis: Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel, der für die "Welt" in Berlin arbeitet. Seit dem 27. Februar 2017 sitzt er ohne Anklage in Untersuchungshaft.