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Daniel Craig hat endlich seine Rückkehr als James Bond bestätigt

16.08.2017, 08:22

Jetzt ist es offiziell: Daniel Craig ist und bleibt James Bond. Der britische Schauspieler hat am Dienstagabend in der US-Sendung "The Late Show" bestätigt, beim kommenden 25. Bond-Film noch mal die Hauptrolle zu übernehmen.

Das galt lange als unklar – obwohl Craig nie sein Ende als Geheimagent verkündet hatte.

Nach dem Drehschluss des 24. Bond-Abenteuers "Spectre" hatte Craig scherzhaft in einem Interview gesagt, sich lieber die Pulsadern aufzuschneiden, als jetzt noch einen Bond zu drehen. Viele Medien hatten das als Absage verstanden. Seit 2015 wurde spekuliert, wer die Rolle künftig übernimmt.

Der 25. Bond-Film soll im November 2019 in die Kinos kommen, Titel und Handlung sind noch nicht bekannt. Es wird Daniel Craigs insgesamt fünfter Film – so viele, wie vertraglich von Anfang ausgehandelt waren.

Craig ist insgesamt bereits der sechste offizielle Bond-Darsteller. 

Bei der Agentenserie handelt es sich um die älteste Filmreihe der Welt, 1962 war Sean Connery in "James Bond jagt Dr. No" der erste 007. Das hier sind alle Darsteller:

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Gerechtigkeit

Der Film über die Neonazis in Charlottesville, über den jetzt alle sprechen

16.08.2017, 00:02 · Aktualisiert: 16.08.2017, 00:03

Charlottesville: Race and Terror

Am vergangenen Wochenende haben sich in den USA so viele Neonazis getroffen wie seit Jahren nicht mehr. Offiziell sollte bei "Unite the Right" in Charlottesville gegen den Abbau einer Statur protestiert werden. Die Stadt fand, ein Denkmal des Südstaaten-General Robert E. Lees passe nicht mehr in die Zeit.

Viel wichtiger war den Ultrarechten aber zu zeigen, dass sie nicht nur Memes im Internet sind. Am Freitag zogen hunderte Neonazis mit Fackeln durch die Stadt und attackierten Gegendemonstranten. Zum Protest am Samstag kamen Ultrarechte mit Helmen, Schilden und Knüppeln, außerdem Anhänger des rassistischen Ku-Klux-Klans und Bürgermilizen mit halbautomatischen Gewehren.

Der Gouverneur rief den Notstand aus. Dann bretterte ein junger Mann mit Neonazi-Verbindungen mit seinem Auto in Gegendemonstranten und tötete dabei eine Frau. Präsident Donald Trump brachte es trotzdem nicht fertig, die Neonazis zu verurteilen – er sprach stattdessen von Gewalt auf beiden Seiten.

Jetzt zeigt ein 22-minütiger Film verstörende Szenen: