Streaming

5 Gründe, jetzt "Blade Runner 2049" im Kino zu gucken

04.10.2017, 18:17 · Aktualisiert: 04.10.2017, 18:18

Welchen Neustart sollte man auf keinen Fall verpassen und welchen kann man sich getrost sparen? bento stellt dir hier jede Woche den Kinostart der Woche vor, für den sich der Gang ins Kino wirklich lohnt – und nennt dir 5 gute Gründe dafür.

1

Klassiker-Fortsetzung, 30 Jahre später

Der Film "Blade Runner" hat im Jahr 1982 gezeigt, wie sich Menschen die Zukunft im Jahre 2019 vorstellen. Im futuristischen Los Angeles ist es die Aufgabe der Blade Runner, künstliche Menschen – Replikanten – aufzuspüren und zu vernichten.

Denn die dürfen zwar in den Weltraum fliegen, haben aber auf der Erde nichts zu suchen. Die von Menschen nur schwer zu unterscheidenden Replikanten sind schlicht zu gefährlich. 

Darum geht es auch in der Fortsetzung, die 2049 spielt. Es gibt ein neues Modell, "Nexus 9", das zuverlässiger auf Menschen hören soll. Aber noch immer verstecken sich alte Replikanten auf der Erde.

Deshalb sind die Blade Runner der Polizei von Los Angeles immer noch im Einsatz. Dazu gehört auch Officer K (Ryan Gosling), der bei einem Einsatz nicht nur auf ein gefährliches Geheimnis stößt, sondern auch auf den ehemaligen Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford) aus dem ersten Film.

2

Ryan Gosling in der Hauptrolle

Fans freuen sich bestimmt, den freundlich wirkenden Hollywood-Liebling (bekannt aus "La La Land", "Crazy, Stupid, Love") endlich wieder auf der Leinwand sehen zu dürfen - und diesmal etwas kerniger als in seinen gewohnten Rollen, die ihn zum Frauenschwarm gemacht haben. 

Fun Fact: Ryan Gosling ist gerade einmal zwei Jahre alt gewesen, als der erste Teil von "Blade Runner" mit Harrison Ford herauskam. Angeschaut hat sich Gosling den Streifen mit zwölf Jahren und war sofort begeistert. Neben ihm darf man natürlich nicht den restlichen Cast vergessen. 

Die lebende Legende Harrison Ford ist zu sehen, der den ehemaligen und verschollenen Blade Runner Rick Deckard spielt. Jared Leto schlüpft in die Rolle des Gegenspielers.

Auch Harrison Ford kann nur Gutes über Gosling sagen:

3

Wuchtiger Soundtrack

Nichts trägt zur Stimmung eines Films so viel bei wie der Soundtrack. Bei "Blade Runner" war es der achtziger-Jahre Synthie-Sound von Vangelis, der auf klassische und jazzige Komponenten setzte und somit zur düsteren und melancholischen Atmosphäre des Films beitrug.

Regisseur Denis Villeneuve hat für die Fortsetzung seinen langjährigen Freund Jóhann Jóhannsson angeheuert, der bereits eindrucksvolle Tunes für "Arrival" und "Prisoners" produziert hat.

Dazu kommt auch noch Unterstützung von niemand Geringerem als Hans Zimmer ("Interstellar", "Inception", "Dunkirk") und Benjamin Wallfisch ("Es", "A Cure For Wellness"). Man kann sich also auf einen wuchtigen Sound freuen, der eine Neuinterpretation des Klassikers von Vangelis darstellt.

4

Neuer Regisseur, neues Feeling

Ridley Scott führt im neuen Film zum Bedauern vieler Fans keine Regie mehr, da der nun fast 80-jährige mit anderen Produktionen wie "Alien: Covenant" beschäftigt gewesen ist. Er hat es aber mit Denis Villeneuve ("Enemy", "Prisoners", "Arrival") geschafft, einen würdigen Nachfolger zu finden. 

Vielmehr wird in vielen Kritiken erwähnt, dass Villeneuve sogar die Stärken des ersten Teils perfektioniert hat und man somit noch viel tiefer eintauchen kann. Denis Villeneuve ist übrigens etwas außergewöhnliches eingefallen, um die zeitliche Lücke zwischen beiden Filmen zu schließen: Vor Kinostart von "Blade Runner 2049" werden 3 Kurzfilme veröffentlicht, die die Vorgeschichte erzählen.

Nicht nur Mathematiker und Professor Weintraub huldigt Villeneuve:

5

Die Replikanten-Frage wird gelöst

Rick Deckard ist für die meisten Fans über all die Jahre ein großes Geheimnis geblieben: Denn die Frage, ob er selbst ein Replikant ist, ist die wichtigste Leerstelle, die noch gefüllt werden muss.

Während der Director’s Cut nahelegt, dass es sich bei Rick Deckard um einen Replikanten handelt, behauptet Harrison Ford fortwährend selbst, dass Rick Deckard auf jeden Fall ein Mensch sei. 

Eine spannende Frage, die wie Ford selber sagt, im neuen Teil endlich endgültig gelöst wird! So gut, wie Ford sich mit 75 Jahren gehalten hat, ist er am Ende selbst noch ein Replikant:


Grün

Grundkurs Pilze: Würdest du im Wald überleben?

04.10.2017, 17:36 · Aktualisiert: 05.10.2017, 19:01

Der Sommer war wie immer viel zu kurz, aber hey: Der Herbst hat auch seine schönen Seiten. Zum Beispiel bunte Wälder und Pilze sammeln! 

Auf Instagram häufen sich gerade die Bilder von Ausflügen in die Natur. Wie hier: