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Trip

Was haben eigentlich Männer in ihren Taschen und Rucksäcken?

29.12.2016, 10:44

Männer wollen immer wissen, was bei Frauen wohl in der Handtasche ist.

"Hahaha, was habt ihr da nur immer alles dabei? Muss ja ne ganze Menge unnötiger Kram sein – so lange, wie ihr immer nach euren Schlüsseln suchen müsst!"

Natürlich denken Frauen gar nicht daran, die Männer über den Inhalt ihrer Handtaschen aufzuklären. Wer so doof fragt, hat nicht verdient, in lang gehütete Geheimnisse eingeweiht zu werden.

(Bild: Giphy)

Und davon einmal abgesehen: Es ist auch viel interessanter, was sich so bei Männern in den Taschen befindet. Denn während die Damen natürlich Make-Up, Tampons und Notfall-Schokolade dabei haben müssen, ist alles andere als offensichtlich, wozu eigentlich die Herren ihre Rucksäcke, Umhängetaschen und Jutebeutel mit sich herumschleppen.

Wir tun hier also mal unseren Beitrag zur Aufklärung, indem wir sieben Arten Männertascheninhalte aufschlüsseln und erklären. Für ein bisschen mehr Transparenz im Alltag.

Der Business-Dude

Jeden Morgen schlendert der Business-Dude mit seiner Aktentasche (oder seinem Akten-Rucksack oder seiner Akten-Tüte) zur Arbeit. Jeden Abend schlendert er nachhause und dort "stellt er seine Aktentasche an der Aktentaschen-Abstell-Stelle ab" (Max Goldt). Das einzige, was wir ihn jedoch jemals herausnehmen oder hineinstecken sehen, ist sein Laptop. Ist da sonst nichts weiter drin?

(Bild: Giphy)

Erstens ist da Papier drin. Viel davon. Der Dude würde sagen, das seien "Dokumente", aber wir alle wissen: Das sind alte, unnötige Ausdrucke, unlesbare Schmierzettel und die Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate. Da ist auch ein Terminkalender, den er umsonst bekommen und dann genau zwei Wochen lang benutzt hat. Außerdem: Stifte, eine Packung Taschentücher, ein zuckerfreier Müsliriegel aus Hafer, eine veraltete Ausgabe der Zeit. Ganz unten sind 15 Euro in Kleingeld.

In einer Seitentasche, die der Dude "nie benutzt", befindet sich eine sehr trockene, halbe Brezel von der vorletzten Geschäftsreise.

(Bild: Giphy)

Der Outdoor-Typ

Es gibt auch so Männer, die rechnen immer damit, jeden Moment entführt und im Wald ausgesetzt zu werden. Für diesen Fall sind sie voll ausgerüstet. In ihren Rucksäcken befinden sich grundsätzlich:

  • ein praktisches Regencape von herausragender Scheußlichkeit
  • ein Taschenmesser (gegen Bären)
  • eine Tüte Studentenfutter (zum Knabbern, während der Bär über dem Lagerfeuer gart)
  • eine Fahrradflasche mit Apfelsaftschorle
  • sehr bröseliger Drehtabak
  • ein zweites Paar Socken (Frische optional)
  • Sand, Fichtennadeln und ein bisschen getrocknetes Laub (aus Patagonien)

Wichtig ist hier, dass sich all diese Dinge in ein und demselben Fach befinden, sodass der Typ – wenn er eine einzelne Sache herausnehmen möchte – den gesamten Rucksack auf den Tisch kippen muss.

Der Künstler

Der Künstler tendiert zur Umhängetasche, ist aber zu non-konform, um sich darauf festlegen zu lassen. Was für eine Tasche er aber auch trägt – innen drin sieht es immer sehr gleich aus.

Das Wichtigste zuerst: In jeder Künstlertasche befindet sich ein Skizzenblock, in welchem sich neben Skizzen auch Telefonnummern, Einkaufslisten und die Kritzeleien von Freunden befinden, mit denen der Künstler sein heiliges Büchlein bedauernswerter Weise allein gelassen hat. Wenn man das Buch schüttelt, fallen Kassenzettel und Radiergummi-Röllchen raus.

Der Künstler trägt dazu eine Auswahl seltsamer Stifte mit sich herum, die – wie alles in der Tasche – hauchdünn mit Kohlenstaub bedeckt sind. Dann drei obskure Reclam-Büchlein über Beckmanns Frühwerk (Max, nicht Reinhold). Und natürlich eine Fotokamera vom Flohmarkt, mit der a) kuriose Passanten und b) hübsche Kommilitoninnen ablichtet.

(Bild: Giphy)

Der Künstler hat aber nichts zu essen und nichts zu trinken dabei – asketisch lebt, wer Großes schaffen will.

Der Sportler

Einerseits kann man sich ja eigentlich ganz gut vorstellen, was Sportler so in ihren Taschen haben. Andererseits traut man sich eher nicht, nachzuschauen, weil man davon ausgehen muss, ohnmächtig zu werden, bevor man den Reißverschluss ganz auf hat.

Wenn man sich doch durchringt, stößt man zuallererst auf Sportklamotten. Dazu: Handtücher, Deo, Duschgel, Haargel … aber was ist das? Kondome? Ein Zweithandy? Als Geschenk verpackter Schmuck? Jonas, kommst du mal bitte? Was soll das Zeug hier alles, hm?? Wohin gehst du eigentlich wirklich, wenn du "abends noch ins Studio" gehst und Stunden später frisch geduscht und müde zurückkommst? JONAS, ICH HABE DICH WAS GEFRAGT!!!! (Und Jonas nur so...)

(Bild: Giphy)

Der Student

Im Gegensatz zu diesem Jonas sind Studenten ganz treue, berechenbare Seelen. Sie gewähren uns darum auch gerne Einblick in ihre Taschen, Säcke und Jutebeutel. Darin finden wir:

  • einen Leitz-Ordner, gefüllt mit zusammengegaunerten Kopien von Seminar-Mitschrieben
  • eine handwarme Mate
  • das Buch "Adornos Begriff der bestimmten Negation aus postfeministischer Perspektive"
  • das Buch "Adornos Begriff der bestimmten Negation aus postfeministischer Perspektive – Lektürehilfe für Erstsemester"
  • Kopfhörer, bei denen nur noch der linke geht
  • ein dicker Laptop, bei dem das W und die esc-Taste fehlen

Der "Erwachsene"

Und dann gibt es natürlich noch Leute, die halten sich für zu alt für unaufgeräumte Taschen. Die räumen ihre Tasche jeden Abend aus und packen am nächsten Morgen nur das ein, was sie brauchen. Also, haben wir gehört. Getroffen haben wir solche Leute natürlich noch nicht. Vielleicht gibt es die auch gar nicht. Sind ein urban myth. Wie Einhörner.

Oh, fast vergessen: Das Häschen natürlich!

(Bild: Giphy)

Aber bei denen sind eh nur Möhrchen im Rucksack.

Kundeninformation

Man(n) muss nicht Künstler, Sportler oder Business-Dude sein, um alles Mögliche in seiner Tasche bei sich haben zu wollen. Schließlich sind wir heute immer alle ständig unterwegs.

Du hast auch immer mindestens dein Tablet, Kaugummi und die Sportschuhe für den Fall der Fälle dabei? Und es nervt dich, wenn du dein Zugticket unter all dem Kram nicht sofort findest?

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Samsonite RED - Pack your Passion

www.samsonitered.de


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Terrorangst abseits der Großstädte: Wie junge Menschen damit umgehen

29.12.2016, 10:01 · Aktualisiert: 29.12.2016, 15:09

Fragen sich nur Berliner, Hamburger, Münchner und Kölner, ob sie noch beruhigt auf Weihnachtsmärkte, Konzerte oder eine große Kirmes gehen können? Wie groß ist die Angst der Menschen abseits der Großstädte vor Anschlägen? Was denken sie über den nächsten Besuch in einer Metropole?

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