Bild: Christoph Schmidt/dpa

14.10.2016, 14:22 · Aktualisiert: 14.10.2016, 14:23

Der Stuttgarter Herbst ist leicht zu mögen. Oft scheint die Sonne und die Temperaturen kratzen noch bis in den November hinein an der 20-Grad-Marke. Das ideale Wetter also, um draußen zu sein und den Herbst zu genießen. Wir zeigen euch wo.

Diese Dinge kannst du im Herbst nur in Stuttgart erleben:

1. Von Besen zu Besen wandern.

Kein Herbst wäre komplett ohne eine Tour durch die zahlreichen Besenwirtschaften in der Umgebung von Stuttgart. Besen sind einfache Wirtschaften, die nur wenige Wochen im Jahr geöffnet haben. Man sitzt mit Glück mitten in den Weinbergen an langen Tischen beisammen und gießt sich den Wein des Gutes hinter die Binde. Dazu gibt einfache Speisen, wie zum Beispiel Schmalzbrot oder Käsewürfel. Nach ein bis zwei Viertelen zieht oder torkelt man weiter durch die Weinberge – bis der nächste Besen auf dem Weg getestet werden muss.

2. Ab ins Mineralwasser!

Stuttgart sitzt auf den zweitgrößten Mineralwasserquellen Europas. 19 Quellen schütten mineralisiertes und zum Teil kohlensäurehaltiges Wasser aus. Diesem wird eine heilende Wirkung zugeschrieben, perfekt also für die Zeit, in der alle um einen herum schniefen und husten.

Das „Leuze“ Mineralbad bietet neben besagtem Wasser auch noch eine große Saunalandschaft. Perfekt also, um den Herbst einen Tag lang Herbst sein zu lassen.

Sieh selbst, so schön ist der Herbst in Stuttgart:

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3. Sich von Zwiebelrostbraten wärmen lassen.

Die schwäbische Küche ist saftig, nahrhaft und wärmend – echte Herbstküche also. Zwiebelrostbraten wird traditionell mit einem Trollingersößle, einem Haufen Röstzwiebeln und handgeschabten Spätzle serviert. Besonders gut ist er im Goldenen Adler im Stuttgarter Süden.

4. So schön: das Stuttgarter Ballett.

Das Stuttgarter Kulturangebot sucht in Deutschland seines Gleichen. Mehrere angesehene Theater, Museen und die Oper buhlen um die Aufmerksamkeit der Gäste. Das Stuttgarter Ballett ist eine der weltweit führenden Ballett-Companien und die John-Cranko-Akademie gilt als eine der besten Ausbildungsstädten weltweit. Und: Die neue Spielzeit hat gerade begonnen.

5. Raus aus der Stadt.

Es lohnt sich, den Stuttgarter Kessel zu verlassen, denn hier gibt es viele schöne Wälder und Spazierstrecken. Die Schönste von allen führt am Bärenschlößle vorbei rund um die Bärenseen. Hier kann man wunderbar spazieren und zwischendurch immer wieder aufs Wasser starren. Hin kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Und wer besonders gut zu Fuß ist, kann sogar zurück in die Stadt laufen.

6. Und danach? Was Süßes!

Die Kuchen, Tartes und Törtchen in der Patisserie Tarte und Törtchen sind kleine Kunstwerke und so hübsch, dass es einem schwerfällt, sie anzuschneiden. Sollte man aber, denn sie schmecken mindestens so gut, wie sie aussehen.

7. Im Wald zwischen dem Laub rumklettern.

Spazieren gehen ist schön, gerade wenn die Blätter orange-rot-golden strahlen. In Stuttgart kann man sich den Herbstwald aber aus einer ganz anderen Perspektive ansehen: mitten in den Baumkronen. Der Waldklettergarten macht's möglich.

8. Einkaufen, aber anders.

Egal, ob verfrühte Weihnachtsgeschenke oder die dringend benötigte warme Herbstkleidung – im alternativen Einkaufszentrum FLUXUS in der Stuttgarter Stadtmitte gibt es alles, was das Hipsterherzchen begehrt. Egal, ob fair gehandelte Orangen in bester Bioqualität (Vitamine sind im Herbst ja bekanntlich nie verkehrt), trendige Klamotten oder Kleinigkeiten von Stuttgarter Designern, hier kann man sehr gut sein Geld loswerden.

10. Schau doch mal von oben runter.

Einige Jahre war er geschlossen, seit einigen Monaten ist der Stuttgarter Fernsehturm, seines Zeichens der älteste Europas und Wahrzeichen der Stadt, wieder geöffnet. Dank seiner exponierten Lage auf einem der zahlreichen Hügel, die die Stadt einschließen, kann man seinen Blick weit schweifen lassen. Perfekt für klare Herbsttage.


Musik

Welche Deutschrapper die meisten Mütter ficken

14.10.2016, 12:14 · Aktualisiert: 14.10.2016, 17:51

In ihren Songs.

"Ich ficke deine Mutter" ist für den Deutschrap das, was "Merkel muss weg" für Pegida ist – ohne den Aufreger-Aufsager ist die ganze Szene nicht authentisch. Der "Musikexpress" hat jetzt für seine aktuelle Ausgabe die Songtexte von 32 Deutschrappern untersucht. Insgesamt rund 650.000 Wörter (Musikexpress).

Speziell wollten die Redakteure wissen:

Welcher Rapper textet wie oft über Mütter, die hart rangenommen werden?