Trip

Alles, was du für einen fantastischen Strandurlaub brauchst

08.05.2017, 16:57 · Aktualisiert: 09.05.2017, 10:03

Bald, bald, bald ist Urlaub!!!

Der Urlaub naht viel zu langsam! Dabei freust du dich jetzt schon so auf den Strand und das Meer und das gute Essen und die Drinks… SEUFZ!

Aber bis es soweit ist, bleibt dir nichts anderes übrig, als sehnsüchtig vom Urlaub zu fantasieren. Wir helfen dir dabei: Mit einer kleinen Story als Traum-Stütze und einigen Tipps, mit welchen Strandutensilien deine Fantasie bald Wirklichkeit werden kann. 

Ready?

(Bild: Giphy)

Los geht's: Du kommst am Strand an wie ein Marathonläufer durchs Ziel fällt. Du bist nicht weit gelaufen (dein Hotel liegt an der Promenade) aber dafür hast du ein ganzes Jahr Arbeit hinter dir. Und jetzt bist du so unglaublich urlaubsreif, dass dir schon beim Gedanken ans Büro die Nippel bluten. 

Die nächsten zehn Tage wirst du nichts tun als am Strand zu liegen. Du schaust dir keine Kirchen an, du machst nicht beim Frühsport mit, und wenn dir einer mit Surfkurs kommt, wirfst du ihm deinen Kokosnuss-Cocktailbecher an den Kopf. Du bist zum Entspannen da.

(Bild: Giphy)

Weil der Sand derbe heiß ist, lässt du deine Badeschlappen an und hinterlässt eine Spur aus "Follow me, bring beer" Fußabdrücken – ohne viel Hoffnung, dass jemand deinem wenig subtilen Wunsch nachkommt. Muss auch nicht sein: In der Strandtasche hast du deinen Thermobecher Pina Colada, und in deinem wasserdichten Taucher-Ei hast du Kleingeld für genug Eis, um dich eine Woche davon zu ernähren. In der anderen Hand trägst du deinen superschnell aufgebauten Sitzsack und/oder dein wasserfestes, ultraleichtes Strandtuch – Strandzeug schleppen ist schließlich auch Arbeit und du hast Urlaub, damn it! Ein Handtuch, das du als Poncho überziehen kannst, darf natürlich trotzdem nicht fehlen!

(Bild: Asos)

Du suchst dir deinen Liegeplatz so gewissenhaft aus, als wäre das nicht scheißegal, lässt dein Gepäck fallen und ziehst dich soweit aus, wie die Strandordnung das erlaubt. Das heißt, du trägst vielleicht einen der schönen Badeanzüge, die wir in diesem Artikel zusammengetragen haben:

Oder du trägst einen Bikini – dieser und dieser hier wären jedenfalls unsere Favoriten. Und auch dieses Teil hier finden wir extrem geil, auch wenn wir uns Sorgen machen würden, dass die Sonnenabdrücke mehr als seltsam aussehen könnten...

(Bild: Asos)

Und wenn du ein Mann sein solltest (was ja okay wäre), könnten diese Shorts was für dich sein, oder – wenn du gern zeigst, was du hast – diese hier. Aber wenn du gern zeigst, was du hast, bist du vielleicht ja auch einfach nackt. Das ist eh am schönsten. 

(Bild: Giphy)

Du holst dein Handy aus der Tasche und steckst das Audiokabel deiner preiswerten und trotzdem erstaunlich klangstarken Soundbox in die Anschlussbuchse der wasserdichten Schutzhülle. Du machst Musik an und drehst die Volume hoch, bis du die Gören von nebenan nicht mehr schreien hörst. Du pennst weg. 

(Bild: Amazon)

Als du wieder aufwachst, bist du vorne durchgebacken. Du drehst dich auf den Bauch und wo du schon mal so liegst, kannst auch gleich was lesen. Immerhin hast du dir für den Urlaub ganz viele Bücher mitgenommen. Dieses Buch brauchst du dabei als einziges in Papierform – weil es nämlich ein perfekt getarnter Tresor ist.

Alles andere hast du auf dein Kindle geladen: "Kafka am Strand", "Der Strand", "Hot Milk", und die perfekte Strandlektüre von D.F. Wallace: "Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich". Du liest zwei Seiten, bist jetzt schon stolz auf dich, pennst wieder weg. 

(Bild: Amazon)

Gegen Mittag wird es zu heiß, um einfach nur rumzuliegen. Also beschließt du, ein bisschen am Strand spazieren zu gehen (aka. Pokémon zu suchen). Du steckst dein Handy und deinen extrem gut bewerteten externen Akku (bzw. deinen Solar-Charger) ein und machst dich auf den Weg. Das war ein Fehler: Während du am Wasser langgehst, wirst du (in dieser Reihenfolge) von einer Bundesliga Wettkampf-Frisbee, einem Waboda-Ball und einer Strandtennis-Kugel am Kopf getroffen. Und natürlich kriegst du auch einen Strahl aus der Wasserpistole in den Nacken – einen eiskalten dazu, denn bei diesem Super Soaker lassen sich Eiswürfel einfüllen!

(Bild: Amazon)

"Was sind das für Leute, die im Urlaub Energie für solche Sachen haben?" fragst du dich. Ein kleiner Junge verfolgt derweil hübsche Frauen mit seiner Drohne. Auf seinem Screen siehst du eine Mischung aus Blair Witch Project und Softporno. 

Du beschließt, dich ins Wasser zu verziehen – immerhin wurde dir dieser Ort von deinem hervorragenden Tauchatlas empfohlen. (Und weil du "Tauchen ohne Stress" gelesen hast, zählt dein Ausflug ins Meer auch nicht als Sport.) Du legst deinen Schnorchel und deine Schwimmflossen an, schnapst dir deine Unterwasserkamera und watschelst in die Brandung. Mein Gott, tut das Wasser gut!

(Bild: Giphy)

Unter Wasser ist es doch am schönsten! Wie still hier alles ist! Wie bunt und vielseitig! Du siehst ganz viele Fische und Korallen, die du aus deinem Fischführer kennst. Du lässt dich treiben, guckst immer nur nach unten (dein Rücken ist dank der bestbewerteten wasserfesten Sonnencreme auf Amazon gut geschützt). 

(Bild: Giphy)

Und als du endlich wieder mal aufblickst, kannst du den Strand nicht mehr sehen und weißt nicht mal mehr, in welche Richtung er sein könnte. Du treibst auf dem offenen Meer, kein Schiff in Sicht. Jetzt wünscht du dir, du hättest deinen großen, angebissenen Donut-Schwimmring mitgenommen. Aber zu spät. 

Du denkst, du bist verloren, und schließt schon mit deinem Leben ab. Da entdeckst du eine kleine, einsame Insel. Mit letzter Kraft rettest du dich an Land, setzt dich in den Schatten der einzigen Palme und schaust auf die endlosen Weiten des Ozeans hinaus. "Oh Gott", denkst du dir, "was tu ich nur, was tu ich nur???!!" Naja, was wohl? Die Zeit totschlagen, bis ein Schiff vorbeikommt!

Zum Beispiel mit diesen Büchern, die du eh gelesen haben solltest, bevor du 30 wirst. Oder mit diesen Legosets – die bieten ja endlosen Spaß. Oder mit diesen Büchern, in denen es die besten, krassesten und außergewöhnlichsten Sexszenen überhaupt gibt. Und wenn du dann richtig heiß bist: Wie wärs mit diesen Vibratoren: 

Hast du alles nicht dabei? Na, sag mal: Wie schlecht ausgerüstet bist du denn?


Musik

Warum der ESC noch nie so spannend war

08.05.2017, 16:50 · Aktualisiert: 08.05.2017, 18:04

Mit Musik hat das allerdings gar nichts zu tun.

Kostüme, Glitzer und Pop-Songs: Der Eurovision Song Contest ist ein großes Fest der Oberflächlichkeit. Immer wieder schleicht sich beim Sing-Wettstreit der Nationen auch die Politik mit auf's Parkett. Dieses Jahr in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gleich ganz besonders mächtig.

So wurde der russischen Künstlerin der Auftritt beim ESC verweigert – und ihr Heimatland will deswegen den Wettbewerb nicht im Staatsfernsehen übertragen.

Warum der ESC 2017 so viel Sprengstoff bietet – und warum die Show Ende der Woche nicht nur für Pop- und Folklore-Fans interessant wird: