Bild: Annika Eliane Krause

Trip

Välkommen! Dos & Don’ts für deinen Trip nach Stockholm

04.06.2017, 18:08 · Aktualisiert: 05.06.2017, 10:40

Stockholm ist ein bisschen wie ein einziger, großer Ikea-Ausflug: Es gibt viel zu sehen, viel zu essen und wenn man nicht aufpasst, ist man am Ende viel mehr Geld los, als gedacht. Doch das muss nicht so sein.

Acht Tipps, was du dir nicht entgehen lassen solltest – und was nur unnötig Zeit kostet:

Dos

(Bild: Annika Eliane Krause)

Am Sonntag auf den Hornstulls Marknad.

In der größten Stadt Skandinaviens gibt es viele klassische Sehenswürdigkeiten: das Vasamuseum (das ein 1628 gesunkenes Kriegsschiff im Original zeigt), das Stadshuset (das direkt am Wasser gelegene Rathaus der schwedischen Hauptstadt), den königlichen Palast. Alles nett. Wenn du aber an einem Samstag oder Sonntag in der Stadt bist, solltest du dir den Floh- und Foodmarket in Södermalm nicht entgehen lassen (Mai bis September, 11 bis 17 Uhr).

Södermalm liegt südlich der Altstadt, die Stände des Marktes stehen entlang einer Uferpromenade. Am besten: nach dem Bummeln zum Spazieren in den angrenzenden Park. Mehr Infos zum Markt findest du hier.

(Bild: Annika Eliane Krause)

Kauf dir ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Schweden ist teuer. Gerade beim Transport lässt sich jedoch ordentlich Geld sparen.

Mit einem Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel kannst du dich nicht nur in Stockholm bewegen, sondern auch eine eigene Sightseeing-Tour machen. Fast alle Haltestellen der Stockholmer U-Bahn, der Tunnelbana, schmücken Kunstwerke. Es gibt sogar eigene Führungen durch die in Felsen geschlagenen Stationen - aber du kannst auch einfach auf eigene Faust aussteigen und mit der nächsten Bahn weiterfahren.

(Bild: Annika Eliane Krause)

Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gehören in der Inselstadt Stockholm auch Fähren. Eine teure Touri-Bootstour kannst du dir sparen und einfach mit den öffentlichen Booten der Waxholmsbolaget durch das Saltsjön, die Stockholmer Bucht, schippern. Die Linie 80 ist besonders zu empfehlen, sie fährt rund eine Stunde und damit die längste Strecke.

Kleiner Tipp: Das Ticket gilt sogar bis zum Stockholmer Flughafen – es sei denn du fliegst mit Ryanair und landest am Flughafen Stockholm-Skavsta, der eine 80-minütige Busfahrt von der Innenstadt entfernt liegt.

Das 24-Stunden-Ticket kostet 115 SEK (umgerechnet 12 Euro), ein 3-Tages-Ticket kostet 230 SEK (umgerechnet 24 Euro).

So schön ist Stockholm:

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(Bild: Annika Eliane Krause)

Besuche den Gröna Lund Freizeitpark.

Du bist länger als zwei Tage in Stockholm und willst als Abwechslung zum Sightseeing ein bisschen Action? Der Freizeitpark Gröna Lund liegt nur eine Fährstation von der Altstadt entfernt und hat alles für einen ordentlichen Adrenalinkick.

Bummel durch die zahlreichen Designshops.

Nicht ohne Grund hat die halbe Welt Ikea-Möbel in der Wohnung und H&M-Kleidung im Schrank – die Schweden haben es designtechnisch einfach drauf. Daher findest du in Stockholm an jeder Ecke kleine Designshops sowie größere Ketten mit Accessoires und Dekoartikeln.

Hier eine Auswahl:

(Bild: Annika Elaine Krause)

Genieß das schwedische Essen.

Die beste Fischsuppe überhaupt findest du bei Kajsas Fisk. Das Bistro liegt in einer Markthalle, mittags stehen die Leute Schlange, und es lohnt sich. Es gibt nicht nur einen kostenfreien Nachschlag, sondern auch frisch gebackenes Brot, Salat und Wasser so viel du magst.

Und das alles für relativ wenig Geld – gemessen an schwedischen Verhältnissen. Wenn dir eher nach Fleisch ist und nach Köttbullar, dann solltest du in der Altstadt unbedingt zur Gastabud. Für einen freien Tisch in dem Restaurant lohnt es sich auch ein paar Minuten zu warten.

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Don'ts

Einen Saufurlaub planen.

Schweden ist teuer, und das gilt besonders für Alkohol. Für ein Glas Bier zahlst du im Restaurant um die 6 Euro. Außer in speziell lizenzierten Alkoholgeschäften findest du im Supermarkt nur Bier mit maximal 3,5 Prozent Alkohol. Es lohnt sich, den Alkohol am deutschen Flughafen auf Vorrat zu besorgen. Oder gleich nach Mallorca zu fliegen statt nach Schweden.

Schweden auf Wikinger reduzieren.

Ja, die Wikinger waren ein räuberisches Volk aus der Region Schwedens. Aber das war im Mittelalter und ist über tausend Jahre her. Seitdem ist viel passiert, auf das die Schweden stolz sind. Trotzdem findest du in jedem zweiten Souvenirshop hauptsächlich Wikingerfiguren und -trinkhörner. Das ist nicht Schweden. Das ist peinlich.


Die deutsche Kirche in der Altstadt

Die deutsche Kirche in der Altstadt (Bild: Annika Eliane Krause)

Nachts mit dem Taxi fahren.

In vielen Städten wird empfohlen, abends ein Taxi nach Hause zu nehmen. Wenn du dein Budget für das Wochenende allerdings nicht in wenigen Minuten verpulvern willst, solltest du dir das gut überlegen. Gerade nachts steigen die ohnehin schon sehr teuren Fahrpreise nochmal immens. Viel günstiger: die öffentlichen Verkehrsmittel.

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