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Trip

Hier willst du nie wieder weg: Do's & Don'ts für deine Reise nach Prag

11.02.2017, 18:26 · Aktualisiert: 15.04.2017, 11:24

Einzigartiges Stadtbild, deftige Küche, goldener Charme: Prag ist eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Doch auch fernab von Prunk und Massentourismus gibt es hier echte Perlen zu entdecken.

Was du in Prag unbedingt erleben – und was du vermeiden solltest:

DOS

Der "Coffe Room".

Der "Coffe Room". (Bild: Imke Wrage)

Avocadobrot zum Frühstück

Starte den Tag inmitten von jungen Tschechen im gemütlichen "Coffee Room" in Zizkov. Hier gibt es einen der besten Kaffees der Stadt, außerdem herrliche Avocadobrote mit Frischkäse und Rucola. Für den großen Hunger bestellst du noch ein Bananenbrot dazu – mit hausgemachter Erdnuss-Creme, belegt mit Banane und Kiwi.

Gemütlich frühstücken lässt sich alternativ im "Café Savoy", bei "Eska" oder bei "Kavarna Misto".

(Bild: Imke Wrage)

Durch die angesagten Viertel streifen

Jüdisches Viertel, Altstädter Ring, Prager Burg und Karlsbrücke: Die meisten der Touristenattraktionen befinden sich in Prag 1, dem Zentrum Prags. Nimm dir dafür auf jeden Fall einen Tag Zeit und besuche den historischen Kern, für den die Stadt bekannt ist. Beweg dich dann aber weg vom Zentrum und entdecke auch die (Szene-)Viertel Zizkov, Vinhorady, Karlin und Letna – und zwar zu Fuß.

(Bild: Imke Wrage)

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Lange Kaffeepausen einlegen

Wer die Stadt zu Fuß erkundet, der muss auch Pausen einlegen. Dazu wird es auf deinem Weg mehr Gelegenheiten geben, als dir lieb ist, denn Prag ist voll von hippen und schönen Cafés zum Kuchen essen. Zu empfehlen: das "Bistro 8", das "Original" oder die "Ema Espresso Bar".

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Den besten Ausblick über die Stadt genießen

Blick vom Metronom.

Blick vom Metronom. (Bild: Imke Wrage)

Egal ob Winter oder Sommer, der romantisch-verklärte Blick über die Dächer der Stadt ist Pflicht. Die beste Aussicht genießt du von der Aussichtsplattform Metronom in Letna – oder vom Vitkovberg zwischen Zivkov und Karlin.

In die Intellektuellenszene abtauchen

Die "Meetfactory".

Die "Meetfactory". (Bild: Imke Wrage)

Hier findest du sie, die jungen Klugen, die bei einer Tasse Kaffee stundenlang in ihre Bücher vertieft sind. Die schwarz gekleideten, über Politik und Gesellschaft philosophierenden Menschentrauben. Die Tanzwütigen, die Kunst- und Kulturbegeisterten.

Sie alle versammeln sich in der "Meetfactory", einer alten Fabrikhalle fern ab vom Großstadttrubel. Hier fusionieren Theater, Konzerthalle, Atelier und Club. Kauf dir eine Konzertkarte oder besuche eine der vielen Ausstellungen.

Eines der Arthouse-Kinos besuchen

Keine Lust mehr auf lange Spaziergänge am Abend, stattdessen willst du lieber die Füße hochlegen und dich von seichter oder anspruchsvoller Filmkost in Originalfassung berieseln lassen? Dann mach es dir in einem der drei schönen Arthouse-Kinos gemütlich.

Zur Auswahl stehen das "Svetozor", das "Aero" und das "Bio Oko". Die Tickets kosten zwischen drei und fünf Euro.

Traditionelle Gerichte probieren

Viel Fleisch, viel Käse, viel Fett: Die tschechische Küche ist reichhaltig, das ist kein Geheimnis. Trotzdem lohnt sich der Gang in traditionelle Restaurants.

Reservier dir einen Tisch im "Dlouhááá". Hier bekommst du den besten frittierten Käse der Stadt. Im Bistro "Sisters" direkt nebenan gibt es außerdem belegte Brote ("Chlebíčky"). Tipp: In vielen Restaurants gibt es von 12 bis 15 Uhr günstige Mittagsangebote.

Mit dem Boot über die Moldau schippern

Am Moldauufer.

Am Moldauufer. (Bild: Imke Wrage)

Was nach Touri-Wahnsinn klingt, ist in Wirklichkeit außergewöhnlich schön. Denn vom Wasser aus kannst du die goldene Stadt noch einmal von einem ganz anderen Blickwinkel aus genießen. Die Fahrten werden für jeweils eine oder zwei Stunden angeboten. In den wärmeren Monaten kannst du dir alternativ ein Tretboot mieten und dann selbst den Kurs bestimmen.

Tschechisches Bier trinken

Pilsner Urquell, Staropramen, Budweiser: Die Tschechen lieben (ihr) Bier. In vielen Restaurants und Bars ist das Bier sogar günstiger als ein Glas Wasser. Ein halber Liter kostet etwa 1,50 Euro, meist sogar noch weniger.

Statte dazu unbedingt den folgenden Bars einen Besuch ab: "Cobrabar", "Malkovich Bar" und "Café v Lese". Letztere befindet sich in der Krymska, der wohl angesagtesten Straße Prags, und wird daher auch gerne "Hipster Heaven" genannt.

Tagesausflug ins Umland machen

Ausflug nach Krumau.

Ausflug nach Krumau. (Bild: Imke Wrage)

Prag ist das Aushängeschild Tschechiens. Aber auch Tagesausflüge ins tschechische Umland lohnen sich und erweitern den Blick auf unser Nachbarland. Fahrten mit der tschechischen Bahn sind sehr günstig. Für 189 Kronen (etwa 7 Euro) kommst du von Prag bis ganz in den Süden Tschechiens, in die verträumte Kleinstadt Krumau – ein absoluter Geheimtipp! Außerdem lohnt der Besuch in Olmütz, Pilsen und Karlsbad.

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Imke Wrage
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DON'T

Taxi fahren

Die Taxifahrer in Prag zocken Touristen gnadenlos ab. Vom Zentrum bis zum Bahnhof zahlt man schnell mal über 20 Euro – für tschechische Verhältnisse extrem teuer. Nutze stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Das ist bei den teils nostalgischen Straßenbahnen nicht nur schöner, sondern auch günstig. In Prag fährst du mit Zeitkarten, bei einer Strecke von 30 Minuten zahlst du 24 Kronen (etwa 90 Cent); bei 90 Minuten sind es 32 Kronen (etwa 1,20 Euro). Tageskarten kosten um die 4 Euro.

Trdelnik essen und Absinth trinken

Im Zentrum Prags befinden sich unzählige als traditionell betitelte Absinth-Bars und kleine Trdelnik-Baumkuchen-Stände. Ja, zugegeben: Der Baumkuchen schmeckt und der Absinth wärmt die Gemüter. Klassisch tschechisch ist das aber nicht.

Sehenswürdigkeiten an einem Samstag besuchen

Die Karlsbrücke bei Nacht.

Die Karlsbrücke bei Nacht. (Bild: Imke Wrage)

Prag ist ein beliebtes Urlaubsziel. Gerade an den Wochenenden ist die Stadt im Zentrum daher besonders voll. Komm nicht auf die Idee, an einem Samstag die Karlsbrücke oder die Prager Burg besichtigen zu wollen. Und falls doch: Steh sehr früh auf oder besuche die Brücke bei Nacht – ist eh viel schöner.

Englisch reden

Viele junge Tschechen sprechen gutes Englisch. Die ältere Generation hingegen kaum. Lerne daher "Hallo" ("Dobrý den"), "Tschüss" ("Na shledanou") und "Danke" ("Děkuji") auf Tschechisch zu sagen, bevor du auf Märkten und in Läden einkaufen gehst. Es zählt der gute Wille, nicht die richtige Aussprache!

In die Großraumdisco an der Karlsbrücke gehen

Was zu Klassenfahrtszeiten noch cool war, sollte heute wirklich niemand mehr von euch tun: "Karlovy Lazne" besuchen, die angeblich größte Großraumdisco Europas. Stattdessen deutlich angesagter: der legendäre "CrossClub" oder das "Neone".

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