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Von hier kannst du den Atlantik riechen: 10 Dos & Don'ts für Porto

14.04.2017, 20:41 · Aktualisiert: 27.04.2017, 12:05

Aus vielen deutschen Städten gibt es Direktflüge, in knapp drei Stunden ist man dort. Porto – Weltkulturerbe, Stadt des Portweins, bunt gefliester Häuser und unzähliger Restaurants.

Mit diesen 10 Dos and Don’ts erlebst du die zweitgrößte Stadt Portugals von ihrer schönsten Seite.

DOS

(Bild: Favoriteplaces)

Porto Tonico trinken

Portwein ist süß und klebrig und wird meistens nach dem Essen getrunken. Wer jedoch seinen Abend mit einem lokalen Aperitif beginnen möchte, dem empfehlen wir Porto Tonico.

Zubereitet wird dieser mit trockenem weißen Portwein, Tonic Water und einer Scheibe Zitrone – das Getränk hat echtes Potential, auch in Deutschland der neue Sommerdrink zu werden. Das "Bacalhau" und die Vintage-Bar "Armazém" mixen den besten Porto Tonico.

Porto im Schnelldurchlauf – die schönsten Bilder:

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Mit dem Fahrrad an den Strand fahren

(Bild: Favoriteplaces)

Ein Traum für uns Stadtkinder: Die tosenden Wellen des Atlantiks liegen nur 20 Minuten von Porto entfernt. Um möglichst viel von der Küste zu erkunden, mietet euch am besten ein Fahrrad (z.B. bei einem der Verleihe an der Ponte Dom Luís I).

Einen schönen und gut ausgebauten Radweg findet man auf der Südseite des Flusses Douro. Der ebene Radweg führt von der Stadt ans Meer und dann etwa 15 Kilometer die Küste entlang.

Auf dem Weg solltet ihr unbedingt im kleinen Fischerdorf Afurada anhalten. Hier balancieren alte Frauen Wäschekörbe auf dem Kopf – die Wäsche wird hier per Hand in Waschhäusern gewaschen und trocknet dann auf den Wäscheleinen am Fluss.

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Das beste Nata-Törtchen finden

(Bild: Favoriteplaces)

Portugal ist berühmt für seine Pastéis de Nata: kleine Vanille-Puddingtörtchen mit Blätterteig, die man am besten isst, wenn sie noch warm sind.

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An jeder Straßenecke, in jedem kleinen Laden und Café werden die Nata-Törtchen angeboten. Auch wenn sie meistens lecker sind, gibt es merkbare Qualitätsunterschiede.

Die Suche nach dem besten Nata-Törtchen der Stadt lässt sich wunderbar mit einem langen Spaziergang durch die kleinen Gassen der Stadt verbinden. Unsere Favoriten? Die Törtchen der "Padaria Rebeiro" und die von "Nata Lisboa".

Die Stadt von oben betrachten

(Bild: Favoriteplaces)

Wir hätten es nicht erwartet, doch in Porto läuft man viel bergauf und -ab. Auf beiden Seiten des Flusses gewinnt die Stadt schnell an Höhe und somit bieten sich ständig neue Perspektiven.

Deshalb ist es ein absolutes Muss, Porto auch mal von oben zu betrachten. Das geht gut auf dem oberen Fußgängerweg der Brücke Dom Luís I oder auf einem Miradouro (Aussichtspunkt), zum Beispiel in den Jardins do Palacio de Cristal.

Wer schöne Aussicht gern mit einem kalten Getränk verbindet, dem empfehlen wir die "360º Terrace Lounge".

Petiscos probieren

(Bild: Favoriteplaces)

Tapas können nur die Spanier? Nö. Auch die Portugiesen beherrschen mit ihren Petiscos die Kunst der kleinen Snacks. Fast jede Bar und jedes Restaurant bietet eine Auswahl an Petiscos: Hier findest du die Klassiker wie Oliven, Salami und verschiedene Käsesorten.

Wer ein wenig mutiger ist, testet die eher ausgefallenen lokalen Spezialitäten. Da wären zum Beispiel Kabeljau-Haut-Chips (die gibt’s zum Beispiel im Restaurant "Bacalhau" mit einem tollen Blick auf den Fluss) und Alheira (eine Wurst, die traditionell aus Brot und einem Mix verschiedener Fleischsorten hergestellt wird).

Petiscos genießt man in der Regel zwischen den Mahlzeiten — oder als Snack zu einem Drink.

Im alten Gefängnis Fotos angucken

(Bild: Favoriteplaces)

In den alten Gemäuern, in denen sich früher Gefangene die Zellen teilten, findest du heute eine Sammlung alter Kameras und wechselnde Fotografieausstellungen. Aber nicht nur die Ausstellungen sind einen Besuch wert: Durch die vergitterten Fenster bietet sich – ganz anders als man das von einem Gefängnis erwarten würde – immer wieder ein grandioser Ausblick über die Stadt.

Und das Beste: Der Eintritt ins Fotografiemuseum und zur gesamten Ausstellung ist kostenlos.

Euch im schönen Büchergeschäft inspirieren lassen

(Bild: Favoriteplaces)

Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, lässt sich die Zeit problemlos im schönsten Bücherladen der Stadt vertreiben: "Livraria Lello". Vom Holzfußboden bis zur Decke vollgestopft mit Büchern, in der Mitte führt die geschwungene alte Holzdecke zum oberen Stockwerk.

Angeblich war auch Joanne K. Rowling von diesem Buchladen verzaubert und hat sich hier für Harry Potters magische Bibliothek inspirieren lassen. Das hat sich rumgesprochen, die "Livraria Lello" ist kein Geheimtipp mehr.

Um dem Besucheransturm zu reduzieren, verlangt das Team seit einiger Zeit Eintritt. Tickets für die gewünschte Uhrzeit kannst du online kaufen – der Eintrittspreis (5 Euro) lässt sich beim Kauf eines Buches anrechnen. Es gibt auch internationale Literatur!

DON'TS

Ohne Regenschirm aus dem Haus gehen

(Bild: Favoriteplaces)

Zwar denkt man bei Urlaub in Portugal an Sonnenschein und warme Nächte, doch bei einem Trip nach Porto solltet ihr nicht nur die Sonnenbrille, sondern auch den Regenschirm nicht vergessen.

Die Stadt liegt im Norden Portugals, zwischen Oktober und April gibt es monatlich durchschnittlich mehr als zehn Regentage. Doch ein tief grauer Himmel am Morgen ist kein Grund zur Verzweiflung: Durch die Lage am Meer ändert sich das Wetter in Porto schnell und ihr könnt mit ein wenig Glück nachmittags schon wieder die Sonne genießen.

Sich von bröckelnden Fassaden abschrecken lassen

(Bild: Favoriteplaces)

Portos Stadtbild hat einen ganz eigenen Charme: Viele Häuser sind sehr alt, manche fast gänzlich verfallen. Doch was von außen verlassen aussieht, entpuppt sich oft als echter Glückstreffer. Daher der Tipp: Lasst euch von den bröckelnden Fassaden nicht abschrecken, sondern wagt einen Blick, was sich dahinter verbirgt.

In vielen Fällen sind die etwas versteckten, unauffälligen Restaurants oder kleinen Läden in diesen Häusern einen Besuch wert!

Lass uns Freunde werden!

Im "Majestic Café" frühstücken

Zugegeben: Das alte Café mit seinen vielen Spiegeln und Kronleuchtern ist ein echter Blickfang—Kaffee und Snacks kosten hier aber locker doppelt so viel wie in den anderen Läden um die Ecke.

Daher findet man hier vor allem eines: Touristen. Bestaune die hübsche Location von außen, aber spar dein Urlaubsbudget für ein Cafe, in dem du mehr für dein Geld bekommst.

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