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Trip

Du willst nie mehr woanders hinreisen! Dos & Don'ts für deine Reise nach Kopenhagen

22.01.2017, 18:05 · Aktualisiert: 15.04.2017, 11:31

Wie findest du es, wenn du in eine Decke gekuschelt auf dem Sofa liegst, eine Tasse Tee trinkst und deine Lieblingsserie guckst? Oder wenn du im Sommer abends mit Freunden an einem Lagerfeuer sitzt und die Sonne langsam untergeht?

Gemütlich!

Die Dänen haben dafür ein eigenes Wort: hyggelig – eine Mischung aus gemütlich, gesellig, geborgen, heimisch, niedlich, liebevoll. Richtig übersetzen lässt es sich nicht. Aber nach deinem Kopenhagen-Trip wirst du genau wissen, wie es sich anfühlt.

Dos

(Bild: Katharina Hölter/ bento)

Ausgiebig Frühstücken

Die Deutschen sind ja schon bekannt für ihr gutes, reichhaltiges Brot. Die Dänen können es noch besser! Die Rinde ist knusprig, manchmal sind Nüsse und Früchte im Brot eingebacken – einfach lecker. Besonders gut ist das Frühstück im "Wulff & Konstali" – hier kannst du auf der Karte ankreuzen, mit was du dein Brot belegen möchtest: mit frischem Lachs und Avocado-Dip, mit Käse und selbstgemachter Marmelade oder mit frischem Rührei.

Das Café liegt nicht weit entfernt vom Amager Strand, an dem es eine Sauna mitten im Wasser gibt. Nach dem Frühstück lohnt sich hier ein Spaziergang.

(Bild: Katharina Hölter/ bento)

Feiern im Meatpacking District

Dein erstes Ziel sollte immer das "Mesteren & Lærlingen" sein. Der perfekte Einstieg in die Partynacht – manche sollen auch schon hier hängen geblieben sein und es nicht weitergeschafft haben. Die Mischung aus Bar und Mini-Club ist jedes Wochenende bis auf den letzten Platz gefüllt. Davon sollte man sich aber nicht aufhalten lassen, dräng dich einfach rein. Es erwarten dich relaxte Klänge von Hip Hop bis Rock'n'Roll, aufgelegt von lokalen DJs.

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Die Grundlage für den Abend kannst du auch in einem der umliegenden Lokale schaffen – empfehlenswert: "Juicy Burger" des dänischen Superkochs Henrik Boserup, echt dänische Hausmannskost gibt es bei "Chicky Grill". Für den Hunger zwischendurch stehen auf dem Parkplatz in der Mitte des Meatpacking Districts immer ein paar Hot-Dog-Wagen. Es wird der beste deines Lebens werden.

Zum Klicken: So bezaubernd ist Kopenhagen

Katharina Hölter/ bento
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Chillen im Hafen

Bleib nicht nur in der Innenstadt, auch wenn man von dort aus auf eines der architektonischen Highlights der Stadt – die Oper – blickt. Du solltest eine Fahrradtour auf diese Seite des Hafens machen. Deine Tour könnte in Nyhavn mit seinen bunten Häusern beginnen, über die Fahrradbrücke Inderhavnsbroen (auch Kissing Bridge genannt, weil sie für manche aussieht wie zwei Zungen, die sich treffen (thelocal.dk)) führen, bis rüber zum Opernhaus.

Wer mag, könnte sich noch weiter durch die Kanäle schlängeln, entlang an liebevoll eingerichteten Hausbooten, einen Abstecher zur Freitstadt Christiania machen und den Nachmittag am Café "La Banchina" ausklingen lassen. Mit einer Flasche Wein kannst du es dir auch draußen auf dem Steg hyggelig machen.

Auch die Beachbar "Halvandet" könnte dein Ziel sein – genau gegenüber des wohl beliebtesten Fotomotivs, die kleine Meerjungfrau.

(Bild: Katharina Hölter/ bento)

Durch die Geschäfte bummeln – aber nicht zwingend etwas kaufen

Ja, Dänemark ist teuer. Das ist bekannt. Es kann sehr schmerzvoll sein, diesen klassisch schwarzen Strickpullover auf dem Bügel zu entdecken und dann aufs Preisschild zu schauen. (Wenn du den Kronenpreis durch 7,5 teilst, kommst du etwa auf den Euro-Preis.)

Das sollte einen trotzdem nicht davon abhalten, durch die Geschäfte zu bummeln, um sich für Mode und vor allem Interieur inspirieren zu lassen. Schließlich kommen bekannte Design-Legenden wie Arne Jacobsen und Fritz Hansen aus Dänemark. Für die Wohnung unbedingt bei Illums Bolighus und Hay vorbeischauen. Für Klamotten: Won Hundred und NN07 (für Männer).

Don'ts

Geld wechseln

In Kopenhagen kannst du überall mit Kreditkarte (Visa und Master) bezahlen, selbst in jeder kleinen Eckkneipe. Ein Wechsel lohnt sich, wenn du eine Krone als Mitbringsel haben möchtest. In Dänemark ist nämlich selbst das Geld hyggelig. Eine Krone hat ein kleines Loch in der Mitte und kleine gedruckte Herzen.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

(Bild: Unsplash/ Johan Mouchet)

Es herrscht strengste Fahrradpflicht bei einem Wochenendtrip – die Fahrradwege sind hier fast breiter als die Straßen. Pass auf, denn die Dänen haben auch strenge Verkehrsregeln.

Verwende immer die rechte Straßenseite, sonst wirst du böse angeklingelt. Wenn du stoppst, halte deine rechte Hand auf Höhe deines Kopfes, sonst fährt dir jemand von hinten rein.

Den Tivoli als Touri-Attraktion abtun

(Bild: Katharina Hölter/ bento)

Der Freizeitpark mitten in der Stadt ist nicht vergleichbar mit einem unserer Freizeitparks in Deutschland. Hier fühlst du dich wie in die Sechzigerjahre versetzt oder wie bei einem Spaziergang durch Filmkulissen. Zu empfehlen: eine Fahrt mit der Alpenachterbahn. Nicht nur Touristen sind hier, auch die Einheimischen tummeln sich in dem Park. Besonders schön ist es hier in der Winterzeit geschmückt – mit mindestens so vielen Lichtern im Baum wie im Film Avatar. Hygge pur.

Wer etwas weiter rausfahren mag, kann auch den Freizeitpark Dyrehavsbakken am Standrand von Kopenhagen besuchen.

Bunte Kleidung tragen

Das solltest du zumindest vermeiden, wenn du nicht als Touri auffallen willst. Die Dänen mögen es schlicht und klassisch, die wohl beliebteste Farbe bei Kleidung: schwarz.

Nicht am Sonntag abreisen

(Bild: Katharina Hölter/ bento)

Während die Deutschen gerade vorm Fernseher sitzen und "Tatort" schauen, gehen die Kopenhagener zum Jazz-Konzert. Das Wochenende mit einem Bier und guter Musik ausklingen zu lassen, ist definitiv keine schlechte Idee. Empfehlenswert: "La Fontaine".

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