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So schön! Das kannst du im Winter nur in Bremen erleben

17.12.2016, 18:09 · Aktualisiert: 18.12.2016, 10:26

Da kommt selbst ein Stein in Stimmung.

Bremen? Im Winter? Seid ihr bekloppt? Ganz und gar nicht, schließlich ist die dunkle Jahreszeit die Zeit von Kohlfahrten, Weihnachtsmarkt und Schlittschuhlaufen.

Wir zeigen euch, was im Winter in Bremen ganz besonders viel Spaß macht:

1. Auf dem schönsten Weihnachtsmarkt der Republik Feuerzangenbowle trinken.

Man kann von Weihnachtsmärkten halten, was man will: Auf dem Bremer Weihnachtsmarkt kommt selbst ein Stein in Weihnachtsstimmung. Dabei gibt es auch hier nur den üblichen schlechten Glühwein und es riecht nach Schmalzkuchen. Aber trotzdem, wenn plötzlich Weihnachtslieder vom Rathausbalkon klingen und alles so schön glitzert, schmilzt einem das Herz.

2. Die beste Schokolade der Welt essen.

Aus Bremen kommt nicht nur seltsam neutral schmeckendes Bier, sondern auch die beste Schokolade der Welt. Egal ob Pralinen, Trinkschokolade oder die Bremer Schokoladenmusikanten – im Hachez-Laden direkt am Bremer Marktplatz gibt's alles. Alles.

In der Slideshow siehst du, wie hübsch Bremen im Winter ist:

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3. Ethisch korrekte Weihnachtsgeschenke shoppen.

Ihr seid noch auf der Suche nach einem total korrekten Weihnachtsgeschenk? Beim Martinshof-Laden gibt es neben den üblichen Bremen-Devotionalien auch Holzarbeiten oder Bremens erstes Biobier kaufen. Das Besondere: Hergestellt wurde alles von Menschen mit Behinderungen.

4. Bremens alternatives Nachtleben retten.

Der Zuckerclub ist eine Legende des Bremer Nachtlebens, unzählige Nächte wurden hier zu Techno durchgetanzt. Leider ist das Kollektiv schon seit einigen Jahren ohne feste Bleibe. Das soll sich nun ändern. Und das Beste: Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, dass Bremens Nachleben eine neue Hüpfburg aus Beton bekommt. Hier findest du noch mehr Infos.

5. Kunst, Kunst, Kunst!

Die Bremer Kunsthalle ist wie die Stadt: Nicht so groß, nicht so bedeutend, nicht so bekannt wie die Kunsthalle der großen Schwester Hamburg. Trotzdem punktet sie mit einer feinen Sammlung und abwechslungsreichen Sonderausstellungen. Mehr Informationen gibt's hier.

6. Schlittschuh fahren – ohne Runden drehen zu müssen.

Wenn es ein paar Tage lang so richtig kalt ist, verwandelt sich ein Teil des verzweigten Torfkanalsystems im Bremer Blockland in eine mehrere Kilometer lange Eisfläche. Dort treffen sich Eishockeyspieler, Schlittschuhläufer und am Wochenende gerne auch mal die halbe Stadt.

7. Kurz mal durchatmen, aufwärmen, Mails checken.

Füße müde gelaufen? Hände abgefroren? Im "Noon" im kleinen Haus des Bremer Theaters könnt ihr euch bei ausgezeichnetem Kaffee und Backwaren wieder aufwärmen. Ihr müsst zwischendurch was arbeiten? Kein Problem, freies und schnelles WLAN gibt es auch.

8. Auf einer Kohlfahrt Bremer Traditionen erleben.

Die winterliche Kohlfahrt gehört zu Bremen wie der Nieselregen. Nach dem ersten Frost kann der Grünkohl geerntet werden und ab dann ziehen Grüppchen von betrunkenen Bremern durchs Umland, um an jeder Ecke einen Schnaps zu trinken und irgendwann durchnässt und durchgefroren zum traditionellen Grünkohl und Pinkel-Essen in ein Gasthaus einzukehren. Dort wird – natürlich – weitergetrunken. Wärmt ja auch prima von Innen.

9. Sail away. (Naja, fast).

Kaum ein Segelschiff ist so markant und auffällig wie die "Alexander-von-Humboldt" mit ihren grünen Segeln. In den letzten Jahren segelte sie als Bremen-Botschafterin durch die Werbung und durch die Weltmeere. Nun wird die Bark sesshaft: Das Schiff wurde aufwändig umgebaut und liegt jetzt sehr fotogen an der Bremer Schlachte. Und das Beste: Man kann dort übernachten und sich wie ein echter Seemann fühlen – zumindest ein bisschen. Mehr Infos gibt's hier.

10. Streetfood essen, aber im Warmen.

Der Streetfood-Trend ist mit Verspätung in Bremen angekommen, aber immerhin. Seit kurzem existiert in bester Innenstadtlage die Markthalle 8. Hier gibt es den obligatorischen Streetfood-Donnerstag, Craft-Bier und biologisch-dynamische Bratwurst. Alles schon mal gesehen, gegessen und getrunken? Natürlich! Trotzdem lecker? Aber sicher!

11. Auf der falschen Seite der Weser das Leben genießen.

Lange Zeit als "falsche Seite der Weser"beschimpft, schickt sich die Bremer Neustadt an, das "Viertel" als trendigste Ecke von Bremen abzulösen. Mittlerweile haben sich zwischen Alter Neustadt und Buntentorviertel viele Kneipen, Cafés und Restaurants angesiedelt. Und das Beste: Wie immer in Bremen sind die Wege kurz und man ist auch schnell wieder auf der "richtigen Seite der Weser".

Bremen ist nicht deine Stadt? Dann auf nach:


Style

Hässlich aber geil! So bekommst du noch vor Heiligabend deinen Weihnachtspulli

17.12.2016, 14:58 · Aktualisiert: 17.12.2016, 14:58

Ein bisschen kuschlig, ein bisschen lustig – hässliche Weihnachtspullis sind seit einigen Jahren das wichtigste Kleidungsstück an Heiligabend. Der Trend kommt zwar eigentlich aus dem englischsprachigen Raum, in Deutschland gibt es nun aber auch den ein oder anderen berühmten Weihnachtspulliträger.

Im vergangenen Jahr gab es hierzulande einen Schub, als Mesut Özil in seiner Funktion als Arsenal-Spieler Werbung für den jedes Jahr neu aufgelegten Weihnachtspulli seines Vereins machte: