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Trip

Tapas, Drinks und Mittelmeer: 10 Dos & Don'ts für deinen Trip nach Barcelona

02.02.2017, 15:22 · Aktualisiert: 15.04.2017, 11:16

Egal, welche Liste zu europäischen Urlaubszielen man liest: Fast überall steht Barcelona auf einem der vorderen Plätze. Kein Wunder bei der Altstadt, Architektur, den vielen Bars und der Lage direkt am Mittelmeer.

Zieht’s auch dich nach Barcelona? Hier sind 10 Dos and Dont’s für deinen Trip.

Dos

(Bild: favoriteplaces)

Von den Bunkers del Carmel die beste Aussicht der Stadt genießen

Die in den Dreißigerjahren errichteten Bunkers del Carmel (Googlemaps) sollten während des spanischen Bürgerkrieges vor Bomben schützen. Heute bieten sie eine fantastische Sicht über die gesamte Stadt, auf berühmte Bauwerke wie die Sagrada Familia und das hellblaue Mittelmeer.

Etwas ab vom Schuss auf den Hügeln am Rande der Stadt — und nur nach einem recht mühsamen Aufstieg zu erreichen — bleiben die Touri-Massen dem Bunker eher fern. Perfekt für ein Picknick mit Freunden oder ein Date, am Besten zum Sonnenuntergang.

Zum Klicken: Unsere Dos and Don’ts im Überblick

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Einen Vermut trinken

Sonst kennt man den kräuterigen Wein vor allem durch Cocktail-Klassikern wie dem Martini, in Barcelona wird er gern pur getrunken.

Traditionell schenkten die Katalanen sich einen Vermut am Sonntag nach dem Kirchgang ein — und auch heute ist es völlig legitim, sich mitten am Tag ein Gläschen zu gönnen.

Das ehemalige Alte-Leute-Getränk verwandelte sich in den vergangenen Jahren zum ultimativen Hipster-Drink. Am Besten schmeckt ein Vermut aber auch heute in der ranzigen Kneipe um die Ecke, wenn er nicht aus Flaschen, sondern aus alten Fässern fließt.

Wer danach noch weiterziehen will, dem empfehlen wir ein Straßenfest, zum Beispiel das im Stadtteil Gracia (bento). Solche Partys sind nicht mal teuer: Man kann sich einfach ein kaltes Bier nach dem anderen aus den Supermärkten holen.

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Sich durch Barcelonas Markthallen schlemmen

Es wimmelt vor Touris, aber trotzdem: Es lohnt sich, die La Boqueria zu besuchen, mit ihren Marktständen und Mini-Restaurants inklusiver offener Küchen. Egal, ob du nur etwas snacken möchtest oder nach passenden Zutaten für einen Tapas-Abend suchst: Hier dürftest du fündig werden. Im Mercat de Santa Caterina bieten Händler ebenfalls eine Auswahl an frischem Fisch, Iberico Schinken und spanischem Käse, dazu frisch gepresste Säfte, Obst und Gemüse. Hier geht es etwas entspannter zu als in der Boqueria.

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Kostenlos ins Museum gehen

Neben Tapas, Vermut und Bunker empfiehlt es sich, auch Zeit für Barcelonas Museen einzuplanen. Zumal viele regelmäßig kostenlos ihre Türen öffnen, so zum Beispiel das Picasso Museum (Sonntags kostenlos von 15.00-19.00 Uhr sowie ganztägig am ersten Sonntag im Monat). Das Museu National d'Art de Catalunya (MNAC) zeigt katalanische Kunst (Sonntags kostenlos ab 15.00 Uhr sowie ganztägig am ersten Sonntag im Monat) und das Palau Güell ist eines der ersten Stadthäuser von Antoni Gaudí (kostenlos am ersten Sonntag im Monat).

In manchen Fällen sind Tickets nur begrenzt verfügbar — wer sparen will, muss rechtzeitig kommen.

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Einen Roller mieten

Barcelona lässt sich problemlos zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken – oder aber man nimmt einen Roller. Viele Hotels kooperieren mit lokalen Vermietungen, das erspart Schlangestehen an der Verleihstation: Das reservierte Zweirad steht vor der Tür und kann am Ende des Tages hier auch wieder abgestellt werden. Vielleicht zahlt man etwas mehr, dafür ist dieser Service perfekt für alle, die am liebsten die ganze Stadt sehen wollen – aber nur wenig Zeit haben.

Die vollen Hauptstraßen solltet ihr besser meiden, auf kleineren Nebenstraßen kann man aber ganz entspannt cruisen.

Don’ts

Die Locals als Spanier bezeichnen

Barcelona ist Hauptstadt Kataloniens, eine autonome Gemeinschaft, die schon seit Jahren für die Unabhängigkeit von Spanien kämpft. Die Katalanen sind stolz auf ihre Kultur, Traditionen und die katalanische Sprache (ja, in Barcelona spricht man Katalanisch, nicht Spanisch). Nichts beleidigt einen Katalanen mehr, als wenn man ihn als Spanier bezeichnet.

Und wer wirklich Eindruck schinden will, lernt ein, zwei Sätze auf Catalá. Bestell lieber einen "cafe amb llet" als einen "café con leche" – es könnte sein, dass er dann besser schmeckt.

Auf der Rambla essen

Die breite von Bäumen gesäumte Promenade, die sich vom Hafen bis zum Plaça Catalunya zieht, ist eigentlich wunderschön – wären da nicht die Massen an Touristen, Taschendieben und schlechten Restaurants. Sie verwandeln die Flaniermeile in die größte Touristenfalle der Stadt. Die wenigen netten Restaurants gehen neben den Touri-Fallen mit schlechtem Essen und billigem Souvenir-Ramsch unter.

In Strandklamotten durch die Stadt laufen

Auch wenn Barcelona’s Stadtstrand direkt vor der Haustür liegt: Die Katalanen sehen es nicht gern, wenn Touristen in Bikini oder Badehose durch ihre Innenstadt laufen. Seit 2011 ist das sogar verboten und die Polizei setzt das Verbot auch durch. Wer sich trotz Ermahnung nichts anzieht, dem droht eine Strafe von bis zu 300 Euro.

Und für Barcelonas Kirchen gilt: Wer Shorts, kurze Kleider oder schulterfreie Tops trägt, muss fast überall draußen bleiben.

Sich in Barcelonetta an den Strand legen

Der Strand in Barcelonetta, direkt am Hafen, ist leider vor allem eines: überlaufen und unglaublich dreckig. (Hierzu tragen vor allem die Besucher der Strandclubs bei, die den Strand in der Nacht als öffentliche Toilette benutzen). Viel schöner sind die Strandabschnitte ein wenig abseits des Trubels hinter dem Port Olímpic (Googlemaps).

Zeit in den Geschäften am Plaça Catalunya verschwenden

Rund um den Plaça Catalunya gibt es massenhaft Geschäfte, meist große Modeketten. Viel netter ist der Stadtteil Gràcia. Rund um die Carrer del Torrent de l’Olla und die Carrer de Verdi findest du ungewöhnliche kleine Geschäfte lokaler Künstler und Designer – sowie Second-Hand Stores und Tapas Bars.

Quiz: Du willst verreisen, weißt aber noch nicht wohin?

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Style

Dieses Vorher-Nachher-Bild zeigt, dass Instagram-Perfektion Quatsch ist

02.02.2017, 14:37

"Schlanke Menschen sind attraktiver als dicke Menschen." Das ist die Message, mit der wir uns täglich an vielen Orten konfrontiert sehen. Egal ob wir zur U-Bahn laufen, durch Zeitschriften blättern oder durch Instagram scrollen: Wir sehen Fotos von perfekten Körpern und Werbung für Diäten. Bilder, die uns zeigen: Du bist okay, wie du bist. Aber nur, solange du schlank bist.

Die 23-jährige Milly Smith hat genug von diesen Fotos. Sie will sich gegen Photoshop-Fakes und den Schlankheitswahn wehren und fotografiert sich so, wie sie wirklich aussieht.