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"Goedendag, Vlaanderen": 12 Dos & Don'ts für deine Reise nach Antwerpen

17.09.2016, 17:37 · Aktualisiert: 15.04.2017, 11:23

Mit knapp einer halben Million Einwohner ist Antwerpen die zweitgrößte Stadt Belgiens. Im Vergleich zu touristischen Hotspots wie Amsterdam und Den Haag blieb die flämische Stadt bislang ziemlich unterschätzt.

Dabei hat die ehemals wichtigste Handelsmetropole Europas neben kulinarischen Köstlichkeiten wie Kirschbier und Waffeln mit Schlag einiges zu bieten: eine alternative Kultur- und Theaterszene zum Beispiel.

Wir haben für euren Besuch Dos und Don’ts aufgeschrieben.

Unsere Dos

1. Kleine Läden in der Kammenstraat entdecken

Wer den Urlaub gemütlich angehen möchte, kann den ganzen Nachmittag zwischen Reyndersstraat, Kammenstraat und Anselmostraat verbringen. Dort gibt es nicht nur den besten Cupcake-Laden der Stadt (Mo Makes Cupcakes) und niedliche Boutiquen, sondern auch Stores von Dries Van Noten, Filippa K und All Saints. Wer weniger schauen und mehr ausgeben möchte, sollte unbedingt bei einem der Vintage-Sales vorbeigucken.

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2. "Think Twice" ist ein wahres Vintage-Paradies

Während man in Paris oder Berlin meist mehr als 40 Euro für schöne Vintage-Teile hinlegen muss, findet man bei "Think Twice" Levi’s Jeans um 2 Euro. Wie das sein kann? Jeden Monat gibt es einen 4, 3, 2, 1 Euro Sale. Schnell sein lautet dann das Motto.

3. Feiern in der Zomerfabriek

Wer im Sommer nach Antwerpen fährt, sollte unbedingt einen Blick auf das Programm der Zomerfabriek (Minkelersstraat) werfen. Die Saison beginnt am 15. Juni und endet am 31. August. Alternativ: Ein Besuch im Club "Stockholm".

In der Fotostrecke: So schön ist Antwerpen

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4. Ein Blick über die Stadt – vom Dach des "Museum aan de Stroom"

Von der Panorama-Plattform im 10. Stock genießt man einen fabelhaften (kostenlosen) Ausblick über die Stadt. Auch der Rest des Gebäudes lohnt sich, der Eintritt ist allerdings nur an jedem letzten Mittwoch des Monats gratis.

Wenn man schon mal da ist, kann man auch gleich die Gegend rund ums Eilandje erkunden und langsam bis zur Kathedrale vorschlendern. Wer etwas mehr Zeit hat, kann auch mit dem Rad ins Middelheimmuseum fahren. Dort gibt es unter anderem Werke von Ai WeiWei, François Pompom und Eisbär in einem Skulpturenpark.

5. Im Studi-Viertel "Kriek" trinken

Die 13.000 Studierenden der Universiteit Antwerpen gehen abends gerne in der Prinsesstraat, am Sint-Jacobsmarkt und am Ossenmarkt Biertrinken. "De Salamander", "Kassa 4" und "Den Buvee" sind manchmal schon mittags voll. Alternativ kann man auf den Mechelseplein ausweichen. Wer kein Bier mag, sollte eine Ausnahme machen – das belgische Kirschgebräu "Kriek" schmeckt wirklich (fast) jedem.

6. Der "Royal Academy of Fine Arts" einen Besuch abstatten

Designer wie Ann Demeulemeester, Dirk Bikkembergs und Dries van Noten haben Antwerpen geprägt. Fashion- und Design-Studenten aus der ganzen Welt versuchen jedes Jahr einen der Plätze an der "Koninklijke Academie voor schone Kunst" zu bekommen, oder mieten Ateliers für eigene Projekte.

Modeinteressierte sollten nicht nur im Fashion-Museum vorbeischauen (dort sind auch Arbeiten der Studierenden ausgestellt), sondern sich in eine der frei zugänglichen Vorlesungen setzen. Hier lernt man von den Besten. Das Vorlesungsverzeichnis findet ihr hier.

7. Im Stadtzentrum Moules-frites essen

Zum Beispiel im "De Peerdestal". Unter 20 Euro sind diese - leider - allerdings kaum zu haben. Ob es die Muscheln mit Pommes wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Don'ts

1. Belgien ständig mit den Niederlanden verwechseln

Österreich ist schließlich auch nicht Deutschland. Oder? Die meisten Einwohner Antwerpens hören die Vergleiche mit Amsterdam nicht besonders gerne. Nicht nur spricht man dort einen anderen Dialekt, gewisse Begriffe sind in Flandern auch stark ans Französische angelehnt.

2. Überteuertes Stoofvlees essen

Obwohl Antwerpen für dieses typische Gericht bekannt ist, tut man sich damit nur bedingt einen Gefallen. Wer die Spezialitäten der österreichischen und deutschen Küche zu schätzen weiß, wird mit zähem Fleisch und in Sauce getränkten Pommes wenig anfangen können. Wer trotzdem probieren möchte: Im "De Arme Duivel" kriegt man eine authentische Portion.

3. In den Zoo oder ins Aquatopia in der Nähe des Bahnhofs gehen

Beide Einrichtungen fallen in die Kategorie unspektakulär und teuer. Ein Besuch im jüdischen Viertel lohnt sich deutlich mehr – dieses ist auch zu Fuß vom Bahnhof erreichbar.

4. Pralinen kaufen

Belgien ist für exzellente Schokoladenqualität bekannt. Sechs Pralinen können da schon mal acht Euro kosten. Wer ohnehin mit kleinem Budget reist, kann es mal im Supermarkt versuchen. Dort gibt es immer wieder Marken-Restposten, die beinahe genauso gut schmecken und deutlich weniger kosten. Ansonsten kann man auch bei den etwas günstigeren Pralinenläden vorbeischauen: Leonidas zum Beispiel.

5. Auf die "Frituur" ums Eck vertrauen

Sogenannte Frituur-Läden findet man häufig. Neben belgischen Pommes gibt es dort Frikadellen oder Saté-Spieße. Leider sind die Zutaten oftmals nicht die frischesten. So schmeckt das Ganze auch. Also: Achtung bei der Auswahl der Frituur. Es sei denn, man steht auf Essen, das einem noch den ganzen Tag im Magen liegt.


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