Today

Trump Junior hatte während des Wahlkampfs Kontakt zu Wikileaks

14.11.2017, 13:04 · Aktualisiert: 21.11.2017, 16:18

Was ist passiert?

Donald Trumps Ältester Sohn Trump Junior hatte während des US-Präsidentschaftswahlkampf Kontakt zur Enthüllungsplattform Wikileaks. Darüber hatte zuerst das Magazin "The Atlantic" berichtet, später veröffentlichte Trump Junior die Kommunikation auf Twitter.

Daraus geht hervor, dass Wikileaks mehrmals Kontakt zu Trump Junior aufgenommen hat – und dieser auch antwortete.

Warum ist das wichtig?

  • Wikileaks hatte während des US-Präsidentschaftswahlkampf E-Mails aus dem demokratischen Lager von Hillary Clinton veröffentlicht, was der Gegenkandidatin von Donald Trump sehr geschadet hat. (bento)
  • US-Geheimdienste vermuten, dass die russische Regierung hinter dem Datenhack und anderen Manipulationen des Wahlkampfes stecken. (bento.de)
  • Die Nähe zu Wikileaks macht Trump Junior einmal mehr verdächtig, auch in die Russland-Affäre verwickelt gewesen zu sein. Im Juli hatte er einräumen müssen, sich während des Wahlkampfs mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben, die ihm belastendes Material über Clinton versprochen hatte. (bento.de)

Was steht in den Nachrichten?

Wikileaks kontaktierte Trump Junior demnach zunächst mit einer Anfrage über ein Anti-Trump-Kommittee, von dem Trumps Sohn aber nichts gehört haben wollte. Er antwortete, er werde sich umhören.

Beim zweiten Mal wollte die Plattform, dass der Sohn des Kandidaten einen Bericht über Clinton kommentiert. Trump Junior antwortete: "Es ist erstaunlich, womit sie durchkommt."

Der dritte Kontakt geht von Trump Junior selbst aus. Er wollte wissen, was hinter den Enthüllungen stecke, von denen er gelesen habe. Eine Antwort bekam er nicht. Stattdessen schrieb Wikileaks später: "Hey Donald, es ist großartig, dass du und dein Vater über unsere Veröffentlichungen sprecht. Empfehle ausdrücklich, dass dein Vater diesen Link twittert, wenn er uns erwähnt." Den Link verbreitete Trump Junior zwei Tage später.

Danach folgen nur noch Anfragen von Wikileaks. Unter anderem fragt die Plattform Trump Junior, ob er Steuererklärungen seines Vaters an sie weiterleiten wolle, damit sie diese veröffentlichen könnten. Die Anfrage begründet der Verfasser damit, dass ein Großteil der Informationen ohnehin bereits über die "New York Times" an die Öffentlichkeit geraten seien. Es sei besser, ihnen mit weiteren Inhalten zuvorzukommen.

Mehr Beiträge zu Trumps Präsidentschaft:

Imago/ZUMA Press
dpa/Andrew Harnik
1/12

Darauf antwortete Trump Junior nicht. Am Tag der Wahl kam eine weitere Nachricht von Wikileaks: "Hi Don, falls dein Vater 'verliert', ist es unserer Meinung nach viel interessanter, wenn er das NICHT eingesteht." Stattdessen solle er die Medien herausfordern und andere Arten des Betrugs thematisieren. Als das Ergebnis feststand, schrieb der Verfasser: "Wow."

Im Dezember wandte sich die Plattform dann noch einmal an Trump Junior: Es sei "sehr leicht und hilfreich für deinen Vater", Australien vorzuschlagen, Assange zum US-Botschafter zu ernennen. Der Wikileaks-Gründer sitzt seit mehr als fünf Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest, wo er sich vor einem europäischen Haftbefehl versteckt. Er wurde in Schweden wegen Vergewaltigung angeklagt.


Today

Welches Hausmittel macht die Zähne wirklich weißer?

14.11.2017, 10:40 · Aktualisiert: 14.11.2017, 10:47

Klären wir das – ein für alle Mal!

Mir war nie klar, dass ich ein Problem mit verfärbten Zähnen hatte. Bis meine Ärztin eine Mini-Kamera in meinen Mund schob. Mindestens hundertfach vergrößert sah ich plötzlich meine Zähne auf einem Bildschirm vor mir – und da strahlte nichts so weiß wie in der Zahnpasta-Werbung. 

Dabei rauche ich nicht, trinke kaum Rotwein und nur ab und zu Kaffee. Offenbar lassen sich meine Zähne davon aber nicht beeindrucken.

Was kann ich jetzt tun? Mit Backpulver schrubben, mit Öl spülen oder teure Zahnpasten in der Drogerie kaufen? 

Welches Hausmittel macht wirklich weiße Zähne?