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Dieses Paar mit Trisomie 21 eröffnet den Wiener Opernball

08.02.2018, 14:24 · Aktualisiert: 10.02.2018, 10:24

Alles Walzer!

Prominente, Politiker, prunkvolle Roben und Paartanz – der Wiener Opernball bildet seit Jahrzehnten den Höhepunkt der Faschingszeit in Österreich. Bisher ging es vor allem um eins: die Selbstdarstellung der hochrangigen Gäste.

In diesem Jahr aber nicht nur: Unter den 288 Debütantinnen und Debütanten ist erstmals ein Tanzpaar mit Trisomie 21. Swatina Wutha, 25, aus Hamburg und Felix Röper, 23, aus Wilhelmsburg in Niederösterreich.

Beide teilen ihre Leidenschaft fürs Tanzen – und machen beim inklusiven Kulturverein "Ich bin O.K." eine Tänzer-Ausbildung. Getanzt wird dort hauptsächlich Modern Dance und Hip-Hop, für den Opernball mussten Swatina und Felix ein paar Zusatzstunden in Standardtanz nehmen.

Die Vorfreude beim Debütantenpaar ist groß. "Das war etwas ganz Neues für mich und jetzt ist es ein großes Geschenk und eine Ehre, dass wir es erleben dürfen", sagte Swatina im Interview mit ORF NÖ. (ORF Niederösterreich)

Nach dem Eröffnungstanz sind die beiden außerdem als Gäste in die Loge des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz eingeladen. Neben den Debütanten empfängt Kurz auch seine offiziellen Staatsgäste in der Kanzler-Loge. (Heute.at)

Hier könnt ihr Swatina und Felix beim Proben sehen:

Inzwischen müsste die Choreographie sitzen, denn der offizielle Beginn des Wiener Opernballs 2018 ist am Donnerstagabend. Der Ball findet damit zum 62.Mal statt. Im nächsten Jahr hoffentlich mit noch mehr Menschen wie Swatina und Felix.

Unsere Autorin Lisa hat eine inklusive Wohngemeinschaft besucht:


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Mit dem nächsten Emoji-Update gibt es endlich auch Rothaarige, Skateboards und Alpakas

08.02.2018, 14:20 · Aktualisiert: 08.02.2018, 15:03

Kommunikation ist das wichtigste Element menschlichen Miteinanders. Ein großer Teil dieser Kommunikation läuft heutzutage schriftlich ab. Und ein weiterer großer Teil davon findet wiederum über Emojis statt.

Deshalb ist es auch so wichtig, dass sich alle und jeder in diesen Emojis repräsentiert fühlen – und keine gesellschaftlichen Gruppen aus unseren Gesprächen ausgegrenzt werden. Bis jetzt war das leider nur eingeschränkt der Fall. 

In den bisherigen Emoji-Katalogen wurden zentrale gesellschaftliche Gruppen nämlich überhaupt nicht berücksichtigt: Rothaarige zum Beispiel, oder Skater. Oder Lacrosse-Spieler, Menschen, die einen Abakus dem Smartphone vorziehen, Feuerwehrmänner, Wissenschaftler, Kängurus, Nilpferde und Waschbären. (Moment, habe ich Feuerwehrmänner geschrieben? Die gab es natürlich schon vorher. Aber einen Feuerlöscher hatten sie nicht.)