Today

WhatsApp wehrt sich gegen deutsche Polizeiüberwachung

19.06.2017, 08:46

Deutschen Sicherheitsbehörden ist bereits erlaubt, SMS mitzulesen und Telefonate abzuhören. Geht es nach Innenminister Thomas de Maizière sollen bald auch Messengerdienste ausgespäht werden (Tagesspiegel). Dienste wie WhatsApp und Threema verschicken ihre Nachrichten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

  • Das bedeutet: Sie lassen sich nicht so leicht hacken und ausspähen.
  • Das bedeutet aber auch: Für Kriminelle sind die Dienste eine gute Möglichkeit, sich unbeobachtet auszutauschen.

Daher wollen die Innenminister in Deutschland die Überwachung ausweiten. Die Betreiber von WhatsApp und Threema schließen nun jedoch eine Zusammenarbeit mit deutschen Behörden aus:

  1. Die Verschlüsselung bei WhatsApp stelle sicher, "dass nur Personen, mit denen ein User kommuniziert, tatsächlich lesen können, was gesendet wurde", sagte ein Sprecher des Messengerdienstes. Dem Unternehmen sei es daher gar nicht möglich, auf die Chat-Inhalte seiner Nutzer zuzugreifen (Welt).
  2. Auch Threema wehrt sich. Das Unternehmen sitzt in der Schweiz – und wolle sich nicht deutscher Überwachung beugen. "Eine solche Kooperation würde unseren Grundwerten widersprechen", sagte der Firmenchef.

Mehr zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung:


Food

Forscher haben deinen Donut ein bissschen gesünder gemacht

19.06.2017, 08:26

Donuts, Quarkbällchen und Krapfen sind ungesund. Verdammt ungesund. Das ist kein riesiges Problem, weil: