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Til Schweiger muss vor Gericht – wegen seines Facebook-Posts

14.11.2017, 16:10

Til Schweiger pöbelt auf Facebook öfter mal rum. Am liebsten gegen Medien (die ihn nicht verstehen) oder Kritiker (die seine Filme nicht verstehen), manchmal geht es aber auch gegen ganz normale Facebook-Nutzer. Nun hat eine Nutzerin ihn verklagt.

Eine Frau aus dem saarländischen Sulzbach wirft ihm vor, ihre persönliche Nachricht an Schweiger und seine Antwort an sie auf seinem Profil veröffentlicht zu haben. Ihr Name und ihr Foto ist auf dem Screenshot klar zu erkennen, sie sieht daher ihre Persönlichkeitsrechte verletzt und verlangt Unterlassung. (SPIEGEL ONLINE)

Das ist der Post:

Namen und Profilbild haben wir selbst unkenntlich gemacht.

Namen und Profilbild haben wir selbst unkenntlich gemacht.

Worum geht's?

Til Schweiger hatte vor der Bundestagswahl angekündigt, Deutschland verlassen zu wollen, sollte die AfD in den Bundestag einziehen. Nach der Wahl begannen Nutzer, ihm Nachrichten zu schicken und an sein Versprechen zu erinnern – einige der Zuschriften veröffentlichte er.

Unter den Absendern sind solche, die sich klar als AfD-Fans zu erkennen geben und Til Schweiger beleidigen, einige ziehen die Angelegenheit auch ins Lächerliche. Die Frau hatte Schweiger geschrieben, dass sein Demokratieverständnis sie anwidere. Til Schweigers Antwort: "hey schnuffi...! date!? nur wir beide!?", dazu ein Spritz-Emoji und zwei Daumen nach oben.

Am Freitag soll der Fall vor dem Landgericht Saarbrücken verhandelt werden, Schweiger habe bisher nicht reagiert, heißt es vom Gericht. Eine Sprecherin von Schweigers Management in Berlin sagte, man wolle sich zu dem Fall nicht äußern.

Allerdings legt das Gericht Wert darauf, dass er persönlich erscheint.

"Das ist üblich in Fällen von Verletzungen des Persönlichkeitsrechts", sagte ein Sprecher. Wenn man aufeinandertreffe, könne man möglicherweise eine solche Sache noch gütlich beilegen. Wenn Schweiger nicht erscheinen könne, brauche er eine "besondere Entschuldigung".

Noch so eine Sache, für die sich Schweiger entschuldigen könnte


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In Niedersachsen zahlen Eltern bald nichts mehr für den Kindergarten

14.11.2017, 15:50 · Aktualisiert: 15.11.2017, 12:33

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