Bild: dpa/Laura Skelding

Today

Was bislang über die Schießerei in einer Kirche in Texas bekannt ist

06.11.2017, 08:37

Und was noch unklar ist.

Am Sonntag hat ein bewaffneter Mann in der First Baptist Church in der texanischen Ortschaft Sutherland Springs Dutzende Menschen getötet. Mindestens 26 Menschen starben, etwa 20 weitere wurden verletzt, sagte der Gouverneur des Bundesstaates, Greg Abbott, bei einer Pressekonferenz. (New York Times)

Die Tat sei der schlimmste Schusswaffenangriff in der jüngeren texanischen Geschichte, so Abbott.

  • Laut dem Regionaldirektor der texanischen Sicherheitsbehörde, Freeman Martin, floh der Angreifer nach der Tat mit einem Auto.
  • Kurze Zeit später fanden ihn Ermittler tot im Wagen.

Hier schildert Martin den Tatergang:

  • Bislang ist noch unklar, ob sich der Amokläufer selbst tötete oder ob er erschossen wurde.

Was ist über den Täter bekannt?

  • "Wir gehen davon aus, dass es sich um einen jungen weißen Mann handelt, vielleicht Anfang 20", sagte Martin auf einer Pressekonferenz.
  • Einige US-Medien berichten, dass es sich um einen 26-jährigen US-Amerikaner handele, offizielle Stellen haben dies noch nicht bestätigt (NYT)
  • Er soll ein ehemaliges Mitglied der US-Luftwaffe gewesen sein, ein Militärgericht habe ihn 2012 wegen Angriffen auf seine Frau und das gemeinsame Kind verurteilt. (NBC)
  • Der Täter trug zum Zeitpunkt des Angriffs schwarze Kleidung und "taktische Ausrüstung", unter anderem eine schusssichere Weste.

US-Präsident Donald Trump sprach von einem "Akt des Bösen" inmitten eines heiligen Gottesdienstes. "Wir können den Schmerz, die Trauer und das Leid nicht in Worte fassen, welche die Familien der Opfer erlitten haben."


Gerechtigkeit

Schmutzige Geschäfte bei Trump und Trudeau: Das steht in den "Paradise Papers"

06.11.2017, 08:16

Die Papiere zeigen, wo Superreiche sich vor der Steuer verstecken

Im Frühjahr 2016 enthüllten Journalisten in den "Panama Papers", wie Geschäftsleute und Politiker Geld mit Briefkastenfirmen in Panama machen. Jetzt ist ein neues, riesiges Datenpaket aufgetaucht – und bringt erneut hochrangige Politiker, Millionäre und globale Konzerne in Schwierigkeiten. 

Die neuen Enthüllungen werden "Paradise Papers" genannt. In ihnen geht es vor allem um sogenannte Steueroasen, kleine Inselstaaten, in denen die Reichen mit zwielichtigen Geschäften ihr Geld verstecken. Die "Süddeutsche Zeitung" hat sie mit einem internationalen Team enthüllt.

Unter anderem tauchen folgende Namen in den "Paradise Papers" auf: Donald Trump, Justin Trudeau, Queen Elizabeth II.