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Linken-Politikerin stürzt über antideutsches Facebook-Posting

07.09.2017, 16:45 · Aktualisiert: 07.09.2017, 17:52

Sie suchte nach Filmen, in denen Deutsche sterben.

Die Linken-Kandidatin Sarah Rambatz will nicht länger in den Bundestag. Am Mittwoch erklärte die 24-Jährige, ihren Listenplatz in Hamburg aufzugeben. Grund dafür ist eine Facebook-Eintrag.

Jemand hatte der Partei einen Screenshot geschickt, der ein Posting von Sarah Rambatz in der Facebook-Gruppe "Deutsch mich nicht voll" zeigt. Rambatz fragte dort offenbar nach Filmtipps: "Antideutsche Filmempfehlungen? & grundsätzlich alles wo Deutsche sterben."

Die Konsequenzen:

  • Der Spitzenkandidat der Linkspartei in Hamburg, Fabio de Masi, sagte, er bekomme "das kalte Kotzen". (NDR)
  • Bundessprecher Hendrik Thalheim nannte den Eintrag eine "seltene Dummheit und Geschmacklosigkeit". (Mopo)
  • Die Linksjugend distanzierte sich "in aller Deutlichkeit von ihren menschenverachtenden Äußerungen". (Facebook)

Rambatz zog ihre Kandidatur zurück und nannte das Posting "eine dumme, unbedachte Aktion". Weil die Wahlunterlagen bereits verschickt sind, wird sie trotzdem auf Platz 5 der Landesliste stehen. Sollte sie gewählt werden, will sie auf das Mandat verzichten. (Mopo)

Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende.

"Meine Familie und ich erhalten Morddrohungen. Ich werde als Staatsfeindin diffamiert, Vergewaltigung wird mir angedroht, ich bin völlig fertig." (Mopo)


Queer

Die Schweiz hat jetzt ein queeres Festival. Und wir feiern das!

07.09.2017, 15:52 · Aktualisiert: 08.09.2017, 15:04

Das lila. in Wittnau

"Eine Welt für uns."

Das ist das Motto des ersten queeren Jugend-Festivals der Schweiz. Denn das lila. will Freiraum sein für Menschen, die sich sonst oft nicht als gleichberechtigter Teil der Welt um sie herum fühlen. Es findet vom 8. bis 10. September in Wittnau statt.