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Ein Journalist schlägt nach Trump-Pressekonferenz zurück: "Wir sind keine Deppen"

17.02.2017, 12:02

Worum geht es?

Shepard Smith ist Moderator beim konservativen Sender Fox News – eigentlich einem Trump-freundlichen Medium. Doch nach der absurden Pressekonferenz des US-Präsidenten am Donnerstag hatte er genug. Vor der Kamera entlud sich sein ganzer Frust:

"Es ist verrückt, was wir da jeden Tag sehen, komplett verrückt."
Shepard Smith

Was ist bei der Pressekonferenz passiert?

Trump hatte bei der Pressekonferenz Journalisten, Zeitungen und TV-Sender immer wieder als Lügner beschimpft und ihre Arbeit herabgewürdigt (SPIEGEL ONLINE):

Zwei Beispiele:

  • Ein Journalist des jüdisch-orthodoxen Mediums "Ami" fragte Trump nach den steigenden Zahlen antisemitischer Übergriffe. Trumps Reaktion: Er würgte den Journalisten ab und bat ihn, sich hinzusetzen.
  • Trump erklärte, die Medien seien sehr unehrlich, sie arbeiteten nicht im Interesse des amerikanischen Volkes. Die Journalisten verstünden nicht, was die Menschen im Land bewege.

Darum ging es bei der Konferenz auch:

Wie reagierte Shepard?

Er hielt eine regelrechte Wutrede auf den Präsidenten. Trump wiederhole "absurde Sätze, die einfach nicht wahr sind und geht der Frage nach Russland aus dem Weg", sagte Shepard. "Als wären wir Deppen, danach zu fragen."

Dann blickte er direkt in die Kamera und sagte an Trump gerichtet: "Nein, Sir, wir sind keine Deppen, wenn wir diese Fragen stellen. Wir fordern Sie auf, diese Frage zu beantworten, Sie schulden uns diese Antwort."

Hier siehst du den gesamten Ausschnitt:

Wie geht es jetzt weiter?

Die Hass-Postings der Trump-Anhänger ließen nicht lang auf sich warten. Shepard lüge, er solle am besten gefeuert werden, schrieben sie bei Twitter und YouTube.

Trotzdem zeigt Shepards Verhalten, dass Journalisten sich das Verhalten von Trump nicht gefallen lassen – selbst bei einem Medium, das der Partei des Präsidenten nahe steht.

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