Bild: Erika Lust

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SPD-Jugend will feministische Pornos in ARD und ZDF einführen

08.11.2017, 11:36

"Dirty Diaries" für Deutschland!

Am Wochenende findet der Landesparteitag der Berliner Jusos statt, auf dem ein Antrag zur staatlichen Förderung von Pornofilmen besprochen werden soll. Im Antrag fordern die SPD-Jungpolitiker staatlich geförderte feministische Pornos – um der Jugend ein realistischeres Bild von Sexualität zu vermitteln.

Die SPD will so gegen "Mainstream-Pornos" vorgehen – die immer nur Rein-Raus-Geschichten aus Männerperspektive erzählen.

Was erst mal skurril klingt, hat einen ernsten Hintergrund: die Gleichstellung von Frauen. Im Antrag heißt es:

"Da vor allem im Internet kostenlose Pornographie konsumiert wird, muss auch feministischer Porno gebührenfrei, dauerhaft und niedrigschwellig verfügbar sein. Daher fordern wir eine Filmförderung nach schwedischem Vorbild."

In Schweden hat das dortige staatliche Filminstitut 2009 die feministische Pornosammlung "Dirty Diaries" mit gut 50.000 Euro gefördert.

Ein ähnliches Modell schwebt den Berliner Jusos nun für Deutschland vor. Die "guten" Pornofilme zeigen Frauenperspektiven, sind nicht erniedrigend und stellen einvernehmlichen Sex dar. Die geförderten Filme könnten dann zum Beispiel in den Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender verfügbar sein.

Die Regisseurin Erika Lust dreht genau die Filme, die sich die SPD wünscht. Wir haben mit ihr gesprochen:


Haha

Diese Bilder zeigen Menschen bevor und nachdem sie Kinder bekommen haben

08.11.2017, 11:27 · Aktualisiert: 21.11.2017, 11:13

Die Party ist zu Ende!

Wir alle kennen diese Über-Eltern auf Instagram: Die Fitness-Mama, die gutgelaunte Business-Mama (die nebenbei noch Cupcakes backt), den durchtrainierten Daddy, den Hipster-Papa mit Gitarre....

Sie alle, ja ALLE, leben in wunderbar aufgeräumten und stylischen Wohnungen. 

Sie gehen regelmäßig aus, finden offensichtlich regelmäßig einen Babysitter (freitags!!!), trinken fancy Cocktails und in ihren makellos strahlenden Gesichtern keine Spur von schreikrampfbedingtem Schlafmangel. 

Man selbst blickt sich dann in der eigenen Wohnung um und fragt sich, was da eigentlich schief läuft, klopft sich die Chipskrümel von der Hose, schenkt sich ein Glas Wein nach und bekommt schlechte Laune.