Bild: Twitter/Joel Franco

10.03.2018, 18:06 · Aktualisiert: 10.03.2018, 18:14

Was ist passiert?

Es ist eine außergewöhnlich dumme Idee: Eine Frau ist auf einem Pferd in einen vollen Nachtclub in Miami geritten. Ganz offensichtlich sollte die Aktion so etwas wie eine Party-Attraktion sein: Das Model saß in Unterwäsche auf dem weißen Pferd, Partygäste grölten in die Richtung der Frau – nicht gerade eine tolle Umgebung für ein Pferd.

Es kam, wie es kommen musste: Das Pferd scheute, warf die Frau ab. Schließlich konnte das Pferd von der Tanzfläche geführt werden.

Auf Twitter und Facebook verbreitete sich schnell ein Video von der Szene.

Allein der Repost einer einzigen Facebook-Nutzerin wurde knapp 7000 Mal auf Facebook geteilt. Immer mehr Leute empörten sich. Sie fordern eine Strafe für den Club. Eine entsprechende Petition wurde in kurzer Zeit bereits von mehr als Tausend Menschen unterzeichnet (RP Online). Darin heißt es:

"Die Leute gehen in Nachtclubs, um eine gute Zeit zu haben, mit Freunden zu trinken, zu tanzen und zu feiern. Diese Umgebung ist in keiner Weise ein Ort für irgendein Tier."

Auf Facebook beschwerten sich die Leute direkt bei dem Club. "Sie können froh sein, dass niemand – inklusive des Pferdes – ernsthaft verletzt oder getötet worden ist, schrieb eine Faceook-Nutzerin. "Die Leute sind so dumm, ich schwöre."

"OMG, ich wünschte, ich hätte diese Bastarde verprügelt", schrieb ein andere Nutzerin.

Wie ist die Sache ausgegangen?

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Stadt hat dem Club die Lizenz bereits entzogen, gab ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung bekannt. (Miami New Times)


Gerechtigkeit

Essener Schüler kämpfen gegen die Abschiebung des krebskranken Edgar

10.03.2018, 16:19 · Aktualisiert: 10.03.2018, 16:20

Sie haben 1000 Unterschriften gesammelt, Briefe geschrieben, an die Stadt Essen und an die Landesregierung appelliert. Seit am Essener Helmholtz-Gymnasium bekannt ist, dass der 14-jährige Edgar aus der 9b nach Armenien abgeschoben werden soll, sind viele seiner Mitschüler aufgewühlt.