Bild: Getty Images/ Sebastian Reuter

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Beim Lollapalooza gab es Abreise-Chaos und enttäuschte Fans

10.09.2017, 16:17 · Aktualisiert: 10.09.2017, 17:47

"Lollapaloser"

Teilweise bis zu fünf Stunden mussten die Besucher des Lollapalooza-Festivals in Berlin am Samstagabend auf dem Nachhauseweg auf ihre Züge warten. 

Ohne Wasser und ohne Handy-Netz mussten sich die rund 3000 abreisenden Festivalbesucher in eine riesige Menschentraube eingliedern, um zu der S-Bahn-Haltestelle Hoppegarten zu kommen. Etwa 30 Leute sollen in der Masse Kreislaufprobleme und Schwächeanfälle gehabt haben. 

Was ist passiert?

Die Veranstalter hatten nach eigenen Angaben die Zusage, dass die S-Bahnen alle zehn statt alle zwanzig Minuten fahren sollten und dass längere Züge eingesetzt werden. Dazu hatte es ein Treffen mit Bahn, BVG, Polizei und Rettungskräften gegeben. (Tagesspiegel)

Wegen fehlendem Personal bei der S-Bahn sei eine noch engere Taktung nicht möglich gewesen, sagte Veranstalter Tommy Nick. (Berliner Zeitung)

Die S-Bahn hatte am Sonntagmorgen hingegen erklärt, es habe keinen Antrag auf zusätzliche Züge gegeben. (RBB)

So reagierten die Festival-Besucher:

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Nick betonte, dass es in keinem Moment zu einer Paniksituation gekommen sei. Die Polizeit bestätigte das. Das sei auch der Ruhe zu verdanken, die die Wartenden gewahrt hätten.

Die Veranstalter entschuldigten sich später bei den Besuchern: 

Es wird dazu aufgerufen, Fahrgemeinschaften zu bilden, auf die Durchsagen der Sicherheitsleute und die LEDs auf den Bühnen zu achten. Es hätte wohl am Samstag einige Missverständnisse darüber gegeben, wo die Ausgänge genau sind. Ein generelles Problem sei der Standort Hoppegarten, weil es dort nur einen Bahnhof gibt. Letztes Jahr im Treptower Park hätte es vier gegeben. (Berliner Zeitung

Viele Besucher kritisieren dagegen, dass die Veranstalter zu viele Tickets verkauft und den Profit vor einen reibungslosen Ablauf und das Wohl der Gäste gestellt hätten. 


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Diese Frauen wollen verhindern, dass die AfD in den Bundestag kommt

10.09.2017, 15:33 · Aktualisiert: 10.09.2017, 16:23

Die AfD ist bekannt für, nun ja, konservative Positionen. Am bekanntesten sind die Einstellungen der Partei zu Flüchtlingen und Zuwanderung. Aber auch ein altmodisches Familienbild gehört zur Wahlkampfstrategie: Vater, Mutter, Kind, so scheint die Wunschkonstellation zu sein. Und wohin gehört die Frau? Klar, nach Hause!

Das zeigt die Website frauengegendieafd.org nun gnadenlos auf.