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Aktivisten haben eine LGBT-Party vor dem Haus vom neuen US-Vizepräsidenten organisiert

19.01.2017, 08:21

In einem Tag wird Donald Trump als 45. US-Präsident vereidigt – Zeit für eine letzte Party, dachten sich LGBT-Aktivisten. Und zwar vor dem Haus von Mike Pence in Washington (The Huffington Post).

Mike Pence wird der neue Vizepräsident an der Seite von Trump. Er gilt als homophob und erzkonservativ. Als Gouverneur des US-Staates Indiana schuf er ein Anti-Schwulen-Gesetz, dass USA-weit als diskriminierend empfunden wurde (bento). Er ist also genau der richtige für ein bisschen Liebe, dachten sich die Organisatoren der Party – und holten rund 200 Tanzende vor das Haus des Politikers ("Washington Post").

Hinter der Aktion steckte die Schwulenbewegung "WERK for Peace" und die Organisation "DisruptJ20". In einem gemeinsamen Facebook-Event kündigten sie an, Mike Pence habe sie "freundlicherweise eingeladen, vor seinem Haus mit unseren Ärschen zu wackeln".

Wir planen (biologisch abbaubaren) Glitzer und Regenbogenzeugs da zu lassen, das er NIE vergisst.

Firas Nasr, einer der Organisatoren des Events, sagte der Huffington Post, die Party soll Pence ein Zeichen sein: "Wir wollen Fanatismus und Hass in unserem Land nicht zulassen."

Also wurde gefeiert:

Und gefeiert:

Und gefeiert:

Mike Pence selbst war laut USA Today übrigens nicht da. Er war leider auf einem Gala-Diner, ganz ohne Glitzer.


Art

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19.01.2017, 08:17 · Aktualisiert: 19.01.2017, 13:30

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