Bild: dpa/Carsten Rehder

14.06.2018, 11:45

Als wäre eine Kreuzfahrt nicht schon teuer genug.

Die Familie, das Meer – das wurde einem Zwölfjährigen auf einer Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo offenbar zu langweilig. Und was macht ein Zwölfjähriger, wenn ihm langweilig ist? Genau, ins Internet gehen.

Ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte.

Denn die Eltern des Jungen bekamen einige Wochen nach der Kreuzfahrt eine Rechnung in Höhe von mehr als 12.000 Euro. Wie NDR 1 Welle Nord berichtet, soll sich der Junge mit dem Mobilfunknetz an Bord verbunden haben – das wiederum hat über Satellit eine Internetverbindung aufgebaut. Die Videos, die er sich ansah, verbrauchten insgesamt 470 MB Datenvolumen.

Der Telefonanbieter hat seine Forderung inzwischen reduziert.

Auf 5000 Euro. Aber auch diesen reduzierten Betrag möchten seine Eltern nicht begleichen. Der Anwalt, den sie engagiert haben, hält die Forderung des Anbieters für "sittenwidrig".

Was sagt die Reederei?

Sie bedauere den Vorfall, weist ihre Kunden aber darauf hin, sich vor Antritt der Reise über die Roaminggebühren zu informieren und gegebenenfalls auf die WLAN-Möglichkeiten an Bord zurückzugreifen.


Gerechtigkeit

"Stranger Things"-Star wird so heftig gemobbt, dass sie ihren Twitter-Account löscht

14.06.2018, 11:09 · Aktualisiert: 15.06.2018, 10:42

Schauspielerin Millie Bobby Brown hat ihren Twitter-Account gelöscht, weil in dem Netzwerk beleidigende Memes von ihr verbreitet werden: Menschen schreiben homophobe Sprüche auf Bilder von der Schauspielerin, offenbar finden sie es witzig, sie als LGBT-feindlich zu verunglimpfen.

Millie Bobby Brown ist vor allem als Eleven aus "Stranger Things" bekannt. 

  • Die Schauspielerin setzt sich für die Rechte der LGBTQ-Community ein und unterstützte den "March For Our Lives", eine Protestbewegegung für schärfere Waffengesetze in den USA
  • Laut dem US-Magazin "Time" gehört sie zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt (bento).