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Ab heute zahlst du beim Einkaufen mit Kreditkarte keine zusätzlichen Gebühren mehr

13.01.2018, 11:52

Jeder, der schon einmal online eine Reise gebucht hat, kennt das: Der angezeigte Preis bleibt die ganze Zeit derselbe – bis man zum Bezahlvorgang kommt. Dort gibt es dann eine einzige, obskure Zahlungsmethode, die kostenlos ist: alles andere kostet Aufschlag.

Ein Ärgernis, das jetzt der Vergangenheit angehört: Heute tritt ein neues Bundesgesetz in Kraft, dass es Händlern verbietet, für die Zahlung mit gängigen Kreditkarten wie Visa oder Mastercard zusätzliche Gebühren zu verlangen. Auch andere Zahlungsarten wie Lastschrift oder Girokarte dürfen keine zusätzlichen Kosten verursachen. Die Regelung gilt sowohl online als auch in Geschäften. (Frankfurter Rundschau)

Die Ausnahme der neuen Regel mit Paypal, Firmenkreditkarten und Kreditkartenanbieter, die nicht so weit verbreitet sind – wie beispielsweise American Express. Bei diesen Zahlungsmethoden können leider nach wie vor Gebühren auf dich zukommen.

Dass Händler zusätzliche Gebühren verlangt haben, lag auch daran, dass elektronische Zahlungsarten für sie nicht kostenlos waren. Zahlt ein Kunde mit Kreditkarte, verlangt das Kreditkartenunternehmen vom Händler eine prozentuale Gebühr. Bisher wurden diese Kosten oft auf den Kunden übertragen.

Das Gesetz hat der Bundestag im vergangenen Sommer beschlossen und damit eine EU-Richtlinie umgesetzt. Diese umfasst noch weitere Regelungen und soll einen einheitlichen Rahmen für Zahlungsdienste in Europa schaffen.

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs soll dafür sorgen, dass das neue Gesetz auch eingehalten wird. Über die Website der Zentrale können Verbraucher Beschwerde einreichen, wenn Händler dagegen verstoßen.


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Ein Münchner Polizist soll einer der G20-Randalierer sein

13.01.2018, 11:30 · Aktualisiert: 13.01.2018, 11:30

Die Kollegen haben ihn offenbar auf Videos erkannt.

Großdemos, Ausschreitungen, Randale: Der G20-Gipfel in Hamburg liegt inzwischen schon ein halbes Jahr zurück, doch er beschäftigt das Land weiterhin. Denn in den vergangenen Monaten wurden die ersten Prozesse gegen Beteiligte geführt, Richter verhängten harte Strafen gegen G20-Demonstranten. (Zeit Online)

Doch jetzt ist der bisher absurdeste Fall bekannt geworden. Denn einer der gewalttätigen Demonstranten stammt offenbar aus den eigenen Reihen der Polizei.

Ein Polizist aus München soll die eigenen Kollegen attackiert haben.