Bild: bento

Today

Der Betreiber von kinox.to hat sich nach drei Jahren Flucht der Polizei gestellt

13.09.2017, 08:36 · Aktualisiert: 14.09.2017, 21:00

Sein Bruder ist aber weiterhin auf der Flucht.

Die Seite kinox.to bietet illegale Streams kostenlos im Netz – und ihre mutmaßlichen Betreiber, die Brüder Kastriot und Kreshnik S., verdienen damit viel Geld. Nun hat sich der 25-jährige Kreshnik der Polizei gestellt, sein 27-jähriger Bruder Kastriot ist hingegen weiter auf der Flucht.

Kreshnik soll sich bereits im Juli vor der deutschen Botschaft in Pristina im Kosovo gestellt haben. Die Polizei nahm ihn fest. Vermutlich wollte er sich nicht länger verstecken – beide waren drei Jahre auf der Flucht. Die Staatsanwaltschaft Dresden ließ öffentlich nach ihnen fahnden. (Handelsblatt)

Die Brüder sollen hinter mehreren Streamingportalen stecken: Movie4k.to, vor allem aber kino.to und dem Nachfolger kinox.to. Die Seite kino.to wurde 2011 zerschlagen, nur wenige Tage später ging jedoch kinox.to online. Auch jetzt ist die Seite weiterhin aktiv – und bietet auf der Startseite bereits Links zu neuen Portalen. Den Ermittlern fehlen die Zugangsdaten, um kinox.to abzuschalten. 

Ob Kreshnik die Daten hat und der Polizei geben will, ist bislang nicht bekannt. Die Brüder hatten Geld mit Werbeanzeigen und Premium-Mitgliedschaften verdient – auf den Portalen bieten sie Links zu aktuellen Kinofilmen und vielen Serien an. Das ist allerdings illegal.

Wer die Plattformen nutzt, kann auch abgemahnt werden. Die Geldstrafe für illegales Streaming liegt bei 150 Euro (Focus).


Tech

Apple hat 3 neue iPhones. Egal: Es gibt jetzt animierte Emojis!

13.09.2017, 08:05

Apple hat in Kalifornien seine neusten Errungenschaften vorgestellt, darunter auch das iPhone X. Das Gerät wird je nach Speicherplatz  1149 Euro oder 1319 Euro kosten und kann Anrufe empfangen. 

Außerdem kann es noch einiges mehr. Unter anderem ist der "Home"-Button verschwunden, stattdessen ist die gesamte Front ein einziges, großes Display. Aktiviert wird das neue Smartphone daher nicht mehr mit einem Fingerabdruck-Sensor – sondern via Gesichtserkennung. (Ja, Apple braucht deinen Fingerabdruck nicht mehr, sondern erkennt dich an der Nasenspitze.)