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Gzuz verurteilt – wegen einer Ohrfeige

06.12.2017, 14:00 · Aktualisiert: 06.12.2017, 17:43

Ein Ausflug der Strassenbande 187 hat nun Folgen.

Was ist passiert?

Gzuz, 29, droht eine Haftstrafe. Doch am Montag hat das Amtsgericht Hamburg-Altona entschieden: Der Rapper der 187 Strassenbande muss erst einmal nicht ins Gefängnis.

Weil er den Verkäufer eines Getränkemarktes ohrfeigte, verurteilten die Richter Kristoffer Jonas "Gzuz" Klauß zu vier Monaten Haft auf Bewährung. Die "Bild" hatte zuerst darüber berichtet. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Was ist genau vorgefallen?

Im Juli 2016 hatte Gzuz in einem Getränkemarkt im Stadtteil Bahrenfeld einem Verkäufer mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Eine Überwachungskamera hatte Gzuz dabei aufgezeichnet.

Ein Verfahren wurde eingeleitet, doch der Rapper erschien zweimal nicht vor Gericht. Daraufhin wurde er zur Fahndung ausgeschrieben. Im Oktober nahmen ihn die Beamten bei einer Routinekontrolle vorläufig fest. Die Nachbarn hatten wegen einer Ruhestörung die Polizei gerufen. (bento)

Fünf Tage später wurde Gzuz schließlich gegen Kaution und Auflagen freigelassen. Zweimal pro Woche musste er sich bei der Polizei melden.

Vor Gericht entschuldigte sich Gzuz dann beim Opfer.

Wie viel Gangsta steckt in Gzuz?

Für Gzuz ist es schon die 13. Verurteilung. Wegen Raubes und Körperverletzung saß er bereits drei Jahre in Haft – seit 2013 ist er auf Bewährung. Auch bei Instagram-Stories pflegt er sein Image als Gangster-Rapper.

Und wie gefällt dir Gzuz?


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Der Twitter-Rückblick auf die erfolgreichsten Tweets verschweigt den erfolgreichsten Tweet

06.12.2017, 11:43 · Aktualisiert: 06.12.2017, 11:44

Er stammt von einem Twitter-Kritiker.

Twitter hat seinen Jahresrückblick veröffentlicht. Die flauschigsten, viralsten und witzigsten Tweets des Jahres sollen dort noch einmal gezeigt und abgefeiert werden. Ganz oben auf dieser Liste steht ein Bild, das die AfD-Politikern Beatrix von Storch im Bundestag zeigt. Sie verzieht das Gesicht, laut Tweet weil im Moment des Fotos die "Ehe für Alle" beschlossen worden sei.