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Nach Party in Containerdorf: Polizisten beschweren sich über fehlendes Klopapier

01.07.2017, 15:48 · Aktualisiert: 01.07.2017, 16:15

In Bad Segeberg herrschten "unzumutbare Zustände".

Es wird nicht ruhig um das Containerdorf in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein, in dem Polizisten während des G20-Gipfels in Hamburg untergebracht werden sollen.

Erst zu Beginn der Woche mussten 220 Beamte aus Berlin wieder nach Hause fahren – sie hatten zu hart gefeiert (bento). Ein Polizisten-Pärchen soll in der Öffentlichkeit Sex gehabt haben, Beamte sollen an einen Zaun uriniert haben, zudem gab es Beschwerden über Partykrach und Sachbeschädigung.

Daraufhin schickten die Einsatzleiter die Beamten zurück nach Berlin.

Am Freitag zogen nun auch die Kollegen aus Rheinland-Pfalz aus der ehemaligen Erstaufnahme für Flüchtlinge aus – allerdings auf eigenen Wunsch (NDR.de).

In einem Beitrag auf Facebook schrieb die Polizeigewerkschaft Rheinland-Pfalz: "Die Kräfte (...) sind im Containerdorf Bad Segeberg angekommen und haben für die erste Nacht sehr bedenkliche Zustände vorgefunden."

Die Container auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Bad Segeberg.

Die Container auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Bad Segeberg. (Bild: Bodo Marks / dpa)

Weiter heißt es in der Mitteilung: "Die Container sind sehr spartanisch eingerichtet. WC und Duschanlagen befinden sich in anderen Containern. Duschräume sind teilweise verschlossen. WC-Papier ist kaum bis gar nicht vorhanden. Mülleimer für Papierhandtücher sind nicht vorhanden. Anfahrtswege zur Essenseinnahme betragen über 1,5 Stunden."

Trockenräume für Kleidungsstücke würden fehlen, außerdem seien Einrichtungen für die Freizeitgestaltung der Beamten Fehlanzeige, beklagt die Gewerkschaft.

Die Beamten aus Rheinland-Pfalz sollten hier schlafen, um die Hamburger Polizei kurz vor und während des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli unter anderem mit Bereitschafts-, Einsatzpolizisten und Hundeführern zu unterstützen.

"Wir wollen keine Vier-Sterne-Unterbringung für unsere Kollegen, sondern dem langen Einsatz gerecht werdende Unterkünfte, die den üblichen Standards entsprechen", heißt es auf Facebook.

"Hier muss dringend nachgebessert werden. 11 Tage in solchen Unterkünften sind keiner Einsatzkraft mit diesen Belastungen rund um G20 zumutbar."

Nach Informationen des NDR hat die Hamburger Polizei bestätigt, dass nach dem Dauerregen in der Stadt drei Container nass gewesen seien. Daraufhin habe der Polizeiführer nun entschieden, die Beamten woanders unterzubringen.

Während des G20-Gipfels kommen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt auf Tagungen zusammen, um zu beraten, wie die Welt besser werden kann. Sie sind nicht die Einzigen, die dafür nach Hamburg reisen: Tausende G20-Gegner haben sich ebenfalls angekündigt, sie haben Aktionen und Demos geplant.

Weil unter den Demonstranten auch gewaltbereite Aktivisten erwartet werden, wird Hamburg schon seit Wochen auf G20 vorbereitet. Aus allen Bundesländern reisen Polizisten zur Unterstützung an.


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01.07.2017, 11:39

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eistens, hoffentlich, ist das Wetter auf Festivals extrem gut. Besonders bei denen, die im Sommer stattfinden. Deswegen geben Festivalgänger oft viel Geld für Getränke aus, kaufen sich vor Ort einen teuren Grill, weil sie ihren vergessen haben – oder werden klitschnass unter lauwarmen Regenschauern.

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