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Frankreichs neue Regierung besteht aus Linken, Konservativen und Liberalen

18.05.2017, 10:15

Alles auf Neuanfang

Er hat versprochen, alles anders zu machen – und gerade sieht es ziemlich so aus, als könnte Emanuel Macron das gelingen. Denn die Regierung des neuen Präsidenten Frankreichs ist eine Premiere. Ihre 22 Mitglieder sind Linke, Konservative und Liberale. Und die Hälfte der Ministerposten hat Macron an Frauen vergeben (SPIEGEL ONLINE).

Eine unvollständige Auswahl der ungewöhnlichsten Minister:

Der Premierninister hat sein Abi in Bonn gemacht

Geführt wird die neue Regierung von Édouard Philippe. Der neue Premierminister gehört noch der konservativen Partei an, die er bald verlassen dürfte. Nicht sein erster Wechsel: Als Student war er noch Mitglied bei den Sozialisten. Zuletzt war Philippe Bürgermeister der Hafenstadt Le Havre. Sein Abitur hat der heute 46-Jährige übrigens in Bonn gemacht.

Die Sportministerin ist eine fünffache Olympia-Gewinnerin

Laura Flessel-Colovic ist keine klassische Politikerin – dennoch kennt die neue Sportministerin ihr Ressort. Denn die 45-Jährige hat als Fechterin fünf olympische Medaillen gewonnen. Sie gilt als erfolgreichste Degenfechterin aller Zeiten. 2012 trug sie die französische Flagge ins Olympiastadion in London. (Tiroler Tageszeitung)

Der Umweltminister ist ein Öko-Star

Auch beim Thema Umweltschutz setzt Macron lieber auf praktische Erfahrung als auf politische Erfahrung. Denn der neue Umweltminister Nicolas Hulot ist ein bekannter Öko-Aktivist (Klimaretter). Bekannt wurde er vor allem mit Filmen und einer eigenen Fernsehsendung. Noch im vergangenen Herbst lehnte er es ab, in die Politik zu gehen:

"Das ist nicht meine Art, Dinge zu bewegen. Als Umweltminister stehst du in Frankreich ständig zwischen Baum und Borke, zwischen Finanz- und Wirtschaftsminister und dem Präsidenten."

Es scheint so, als hätte sich Hulot vom neuen Präsidenten überzeugen lassen, dass es dieses Mal anders läuft.

Er wäre nicht der erste Franzose, der an den Wechsel glaubt – laut einer aktuelle Umfrage liegt Macrons Bündnis derzeit zehn Prozent vor den anderen Parteien. (Liberation)


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Neue Studie zeigt, dass Jugendliche immer weniger Alkohol trinken

18.05.2017, 08:22 · Aktualisiert: 18.05.2017, 08:59

Junge Menschen in Deutschland trinken offenbar viel weniger Alkohol als früher. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie fand heraus, dass durchschnittlich jeder zehnte Teenager zwischen 12 und 17 einmal wöchentlich Alkohol trinkt. 

Bei einer Umfrage im Jahr 2004 waren es noch doppelt so viele. Für die Studie wurden 7000 junge Menschen befragt. (Zeit)